HP ruft Notebook-Akkus dringend zurück
Nutzer von HP-Notebooks sollten unverzüglich ihr Gerätemodell mit einer von "produktwarnung.eu" veröffentlichten Liste vergleichen. Die Akkus einiger Notebooks könnten überhitzen und eine Brandgefahr darstellen. HP bietet Kunden einen kostenlosen Ersatz an.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen staatlichen Regierungsbehörden hat HP Inc. eine Rückrufaktion angekündigt. Nutzer von HP-Notebooks sollten schleunigst den Akku überprüfen und in betroffenen Fällen den Einsatz unverzüglich einstellen. Die Akkus von bestimmten Geräten könnten überhitzen und stellen eine Brand- und Verbrennungsgefahr für Kunden dar, wie "produktwarnung.eu" schreibt.
Potenziell betroffene Akkus sollen mit HP Probook 64x (G2 und G3), HP Probook 65x (G2 und G3), HP Probook 4xx G4 (430, 440, 450, 455 und 470), HP x360 310 G2, HP ENVY M6, HP Pavilion x360, HP 11 Notebooks und HP ZBook (17 G3, 17 G4 und Studio G3) mobilen Workstations ausgeliefert worden sein, die von Dezember 2015 bis April 2018 weltweit verkauft wurden. Die vollständige Liste ist auf "produktwarnung.eu".
Kunden werden gebeten, den Einsatz dieser Akkus unverzüglich einzustellen. Besitzer mit entsprechenden Notebooks können einen kostenlosen Ersatzakku anfordern, wie es weiter heisst. Derzeit stelle HP auch ein BIOS-Update bereit, was den Akku bei den betroffenen Geräten entlade, so dass ein Aufladen erst nach Akku-Tausch möglich ist.
Dass Geräte zurückgerufen werden, ist nichts neues: bei AOC-Monitoren drohte ein Stromschlagrisiko, wie Sie hier nachlesen können.
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