Cisco setzt erneut den Rotstift an
Cisco legt einen mässigen Jahresabschluss vor. Der Umsatz ging leicht und der Gewinn deutlich zurück. Da sich das Unternehmen fokussieren will, sollen global 6000 Stellen wegfallen.
Cisco treibt seinen Konzernumbau weiter voran. Nachdem das Unternehmen nur ein mässiges Jahresergebnis eingefahren hat, sollen global 6000 Stellen wegfallen, verkündet Cisco-CEO und Chairman John Chambers bei einer Telefonkonferenz. Bei gleicher Gelegenheit vor einem Jahr teilte Chambers bereits einen Abbau von 4000 Stellen mit, schreibt das Portal CRN.
Jahreszahlen enttäuschen
Mit seinen am Mittwoch verkündeten Jahreszahlen konnte Cisco nicht überzeugen. Der Umsatz ging im abgelaufenen Geschäftsjahr um drei Prozent auf 47,1 Milliarden US-Dollar zurück. Der Gewinn sank dabei deutlich um 21,3 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar.
Dabei entwickelten sich die Geschäftsbereiche sehr unterschiedlich. Die grössten Einbussen verzeichnete Cisco im Dienstleistungsgeschäft. Hier ging der Umsatz um 11 Prozent zurück. Hingegen konnte im Unternehmensgeschäft ein Plus von 9 Prozent erzielt werden.
Die grössten Probleme hatte Cisco in den Schwellenländern, wo der Absatz um 9 Prozent einbrach. In den USA konnte das Unternehmen hingegen um 5 Prozent zulegen. Die grössten Wachstumsimpulse registrierte Cisco in den Segmenten Datencenter (+ 30 Prozent), Sicherheit (+29 Prozent) und auch Wireless (+8 Prozent).
Fokussierung auf Wachstumssegmente
Durch den angekündigten Stellenabbau möchte sich Cisco stärker fokussieren. Die Wachstumssegmente Cloud, Software und Sicherheit sollen somit gestärkt werden. In den nächsten drei bis fünf Jahren erwartet das Unternehmen Wachstumszahlen von drei bis sechs Prozent. Zuvor war Cisco noch von einem Wachstum um 5 bis 7 Prozent im gleichen Zeitraum ausgegangen.
In Chambers Präsentation fand die Intercloud-Strategie besondere Erwähnung, schreibt CRN. Von Kundenseite habe das Unternehmen viel positives Feedback erhalten. Ebenso kündige Cambers an, in diesem Segment 2000 neue Stellen schaffen zu wollen. Es werde jedoch noch einige Zeit dauern, bis sich dieses Projekt positiv in der Bilanz niederschlägt, hob er ergänzend hervor.
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