CNO-Panel

Wie KI, Blockchain und der Hyperloop den Schweizer Verkehr revolutionieren könnten

Uhr | Aktualisiert

In Bern hat das 18. CNO-Panel stattgefunden. Gedankenexperimente zu Zukunftsszenarien und ihren Folgen waren dieses Jahr Kern der Veranstaltung. Jörg Eugster, Internetunternehmer und selbsternannter Zukunftsmissionar, sprach in seinem Vortrag über die digitalen Megatrends.

Unter dem Titel "Back to the Future - Utopie oder Realität" hat das CNO-Panel am 30. Oktober im Berner Stade de Suisse stattgefunden. Die Veranstaltung beschäftigte sich mit Gedankenexperimenten über eine mögliche digitale Zukunft. Als Beispiel: "Was wäre, wenn es selbstfahrende Autos gäbe?"

Der Abend gipfelte in der Keynote von Jörg Eugster. Der selbsternannte Visionär der digitalen Zukunft sprach über das Thema "Mobility". Dazu lud er lud die Teilnehmer zu eine Zeitreise ein. "Einmal werden wir die Verkehrsprobleme der Schweiz gelöst haben," so Eugster. "Aber dazu braucht es Technologien. Es wird sich alles durchsetzen, was einen Mehrwert bringt." Ein Beispiel, dass Eugster nannte, ist der Hyperloop von Elon Musk. Das Röhrensystem lässt im Vakuum eine Geschwindigkeit von über 1200 Stundenkilometern zu.

Seine Vision sieht so aus, dass es zwischen den Städten einerseits weiterhin Autobahnen gäbe, andererseits den Hyperloop. Fahre man allerdings auf der Autobahn, übernehme eine künstliche Intelligenz die Steuerung.

"Wir werden nicht mehr selber auf den Autobahnen fahren können", prophezeit der selbsternannte Zukunftsmissionar. Man könne dann mit Benzin- und Dieselfahrzeuge nicht mehr in die Innenstädte reinfahren. Und es gäbe emissionsfreie und durch künstliche Intelligenz gesteuerte Fahrzeuge. Die Innenstädte bräuchten keine Parkhäuser mehr, und die Luft wäre frei von Schadstoffen.

Mehr Sicherheit durch die Blockchain

"Künftig wird die Blockchain das Marketing auf den Kopf stellen", leitete Eugster in den nächsten Teil seines Vortrags über. So wie die USA das Silicon Valley habe, habe die Schweiz das Crypto Valley. "Es ist wichtig, dass die Schweiz diesen Vorteil nicht verliert."

Die meisten Leute würden Blockchain mit der Kryptowährung Bitcoin gleichsetzen. Blockchain sei jedoch viel mehr als das. "So wie das Internet die Kommunikation veränderte, wird die Blockchain die Art und Weise verändern, wie wir künftig Transaktionen ausführen", so Eugster. Mit dieser Transaktionstechnologie würde auch mehr Sicherheit erreicht. Es gäbe es unter anderem auch Blockchainanwendungen, die in der Logistik dank Bewegungsdaten die Prozessketten überwachen und damit sicherer machen.

Einen weiteren Schwerpunkt legte Eugster auf das Thema künstliche Intelligenz. Momentan sei künstliche Intelligenz der menschlichen noch nicht überlegen. Allerdings sage sogar Google, dass Entwicklungen in dem Bereich, die früher 10 Jahre gedauert hätten, mittlerweile nur noch ein Jahr dauern. Dementsprechend gäbe es eine exponentielle Entwicklung der künstlichen Intelligenz. "Es kommt eine geballte Ladung mehr Mobilität auf uns zu, wenn man sich all die neuen Entwicklungen ansieht", fasst Eugster zusammen.

ICTswitzerland stellte an der CNO-Academy zudem die Ergebnisse der Swiss Software Industry Survey 2018 vor.

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DPF8_114002

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