LG Electronics verdoppelt fast seinen Quartalsgewinn
LG Electronics hat seinen Umsatz im dritten Quartal 2014 gesteigert. Der Reingewinn verdoppelte sich fast. Wegen Rekordverkäufen will der Hersteller künftig sein Smartphone-Business forcieren.
Der Umsatz des koreanischen Elektronik-Herstellers LG Electronics ist im dritten Quartal dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Prozent auf 14,92 Billionen koreanische Won (rund 13,5 Milliarden Franken) gestiegen. Der Reingewinn verdoppelte sich im Jahresverlauf nahezu von 109 auf 203 Milliarden koreanische Won (183,5 Millionen Franken), wie LG Electronics mitteilte.
Home Entertainment: Weniger Umsatz, mehr operativer Gewinn
Der Umsatz im Bereich Home Entertainment ging um drei Prozent auf 4,71 Billionen koreanische Won (4,4 Milliarden Franken) zurück. Dafür steigerte das Unternehmen den operativen Gewinn der Sparte um fünf Prozent auf 130,5 Milliarden koreanische Won (rund 120 Millionen Franken).
LG führt das Plus auf einen verbesserten Produkte-Mix zurück. Ausserdem sei der Absatz von Fernsehern in Europa, dem Nahen Osten, Nordamerika und Asien gestiegen. Auch im Bereich Digtial Signage und Ultra-HD-Displays habe man zulegen können, schreibt LG. Bei Büromonitoren und AV-Geräten erwartet der Hersteller hingegen rückläufige Zahlen.
Gefragte Smartphones
LG hat im dritten Quartal dieses Jahres nach eigenen Angaben 16,8 Millionen Smartphones ausgeliefert. Dies sei ein Rekord. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum schnellte der Absatz um 39 Prozent in die Höhe. Mit soviel Rückenwind will LG das Smartphone-Geschäft weiter ausbauen.
Hartes Geschäft bei den Weisswaren
Der Umsatz im Bereich der Haushaltsgeräte schrumpfte um zwei Prozent auf 2,91 Billionen koreanische Won (2,7 Milliarden Franken). Zwar seien mehr Geräte verkauft worden, darunter auch in Europa. Dafür tat sich der Hersteller nach eigenen Angaben im hart umkämpften Markt Nordamerika schwer. Hinzu kämen unvorteilhafte Wechselkurse.
Für sein Haushaltsgeschäft weist LG einen operativen Gewinn von 51,8 Milliarden koreanischen Won aus (rund 48 Millionen Franken).
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