Droht RIM ein Rechtsstreit?
Blackberry-Hersteller RIM scheint von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten: der Name des neuen Betriebssystems BBX sorgt bei einer US-Softwarefirma für rote Köpfe.
Letzte Woche hat Research in Motion (RIM) sein neues Betriebssystem BBX angekündigt. Der Blackberry-Hersteller will damit seine Marke neu beleben.
Basis International, eine Softwarefirma aus New Mexico, behauptet nun, BBX sei ein von ihr markenrechtlich geschützter Name für eine Programmiersprache. Nun droht sie mit rechtlichen Schritten gegen RIM. Der einzige Unterschied zu RIMs BBX besteht in der Schreibweise: Basis International schreibt seine Programmiersprache BBx. Diese benutzt als Basis die Programmiersprache für Anfänger, BASIC (Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code), bzw. Business BASIC.
RIM sieht keine Probleme
RIM sieht nach Angaben von Reuters keine Probleme, was den Markennamen betrifft. "RIM hat noch keine Kopie der Strafanzeige erhalten, wie sie in der Pressemeldung von Basis International beschrieben wird, aber wir glauben nicht, dass die Markennamen verwirrend wirken, zumal unseren jeweiligen Unternehmen in unterschiedlichen Branchen tätig sind", zitiert Reuters den Inhalt eines E-Mails von RIM. Basis International sieht dies ein bisschen anders: "Wir erhalten zahlreiche Anfragen von Kunden, die durch RIMs Ankündigung von BBX verwirrt sind", zitiert Reuters Nico Spence, CEO von Basis International.
Wie diese Geschichte sich entwickelt, wird sich zeigen. Tatsache ist, dass ein eventueller Rechtsstreit für RIM zu einem ungünstigen Zeit kommen würde. Der Blackberry-Hersteller muss sparen und schneidet im Vergleich zur Konkurrenz seit einigen Monaten schlechter ab. Zudem hat RIM seine Kunden erst kürzlich mit einem Serviceausfall verärgert, der mehrere Tage andauerte.
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