Umsatzrückgang bei Steria
Die schwache europäische Wirtschaft drückt die Bilanz des Integrators Steria. Der Umsatz ist im dritten Quartal zurückgegangen. Hoffnung macht das Geschäft in Skandinavien.
IT-Dienstleister Steria hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Umsatzrückgang von 2,6 Prozent hinnehmen müssen. Insgesamt setzte der Integrator 412,3 Millionen Euro mit seinen Services um. Gut lief es für Steria in Skandinavien.
Dort steigerte der Dienstleister seine Erlöse um über 12 Prozent. Dafür drückten die grossen Märkte Europas auf die Bilanz. Allen voran Grossbritannien, wo die Erlöse um rund 4 Prozent auf 160,5 Millionen Euro sanken. In Frankreich schrumpfte der Umsatz um 2,8 Prozent auf 135 Millionen Euro. Vergleichsweise glimpflich verlief das dritte Qurtal in Deutschland für Steria. Dort sank der Erlös um ein halbes Prozent von 60,6 auf 60,4 Millionen Euro.
Die Schuld an der Misere liegt für Steria bei der europäischen Wirtschaft: Das Geschäft mit der öffentlichen Hand gab um 5 Prozent nach, jenes mit Finanzkunden gar um gut 6 Prozent. Ein Lichtblick bot der Bereich Kommunikation und Transport. Hier konnte sich Steria ein Plus von fast 6 Prozent in die Bücher schreiben.
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