Apple macht Umgang mit Behördenanfragen transparent
Apple hat Richtlinien für den Umgang mit Anfragen von US-Behörden veröffentlicht. Das Dokument gibt einen Einblick in die Möglichkeiten des Unternehmens.
Um für mehr Transparenz zu sorgen, hat Apple seine Richtlinien in Bezug auf US-Behördenanfragen veröffentlicht. Während des NSA-Skandals war dem Unternehmen vorgeworfen worden, eine Hintertür für den amerikanischen Geheimdienst offen gehalten zu haben, was das Unternehmen stets bestritt.
Die nun veröffentlichte Richtlinie wurde speziell für die USA entworfen und findet in dieser Form keine Anwendung in ausländischen Jurisdiktionen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass Apple sensible Informationen erst nach ausdrücklicher richterlicher Anordnung preisgibt. Interessant ist das Dokument auch in der Hinsicht, dass es einen Einblick in die Möglichkeiten des Unternehmens bietet.
Zugriffsmöglichkeiten von Apple
So kann Apple auf die iCloud-Daten, Mail-Logs, Mailboxinhalte, Kontakte und Lesezeichen der Nutzer zugreifen. Dies gilt auch für passwortgeschützte iOS-Geräte. Ebenso können Einkaufs-, Log- und Downloaddaten, inklusive IP-Adressen weitergeleitet werden.
Der Zugriff auf Apps von Drittanbietern ist Apple jedoch nicht möglich, die eigenen Produkte können jedoch ausgelesen werden. Die Ausnahme bilden dabei die Dienste iMessage und Facetime, wie es heisst.
ETH-Forscher durchleuchtet WM-Gegner der Schweizer Nati
Digitale Souveränität beginnt mit Transparenz
Abraxas besetzt Leitung für Softwareentwicklung und KI neu
Angreifer schleusen Schadcode via Outlook ein
Update: Bundesrat will neue Vorschriften für Onlinehandel
Cyberkriminelle nutzen kritische Ivanti-Lücke aus
Update: Anthropic zieht öffentlicher Mythos-KI den Stecker
Exclusive Networks lanciert IT-Sicherheits-Angebot mit Netskope
Wie Rechenzentren laut NorthC vom KI-Boom profitieren