Umsatzrückgang bei Manor
Manor hat im vergangenen Jahr weniger umgesetzt. Die Warenhäuser reagieren mit einer Investitions-Offensive in Höhe von einer halben Milliarde Franken.
Die 64 Warenhäuser von Manor haben im vergangenen Jahr leicht weniger umgesetzt. Wie das Unternehmen mitteilt, sank der Umsatz um 2,9 Prozent auf 2,64 Milliarden Franken. Manor-CEO Bertrand Jungo sagt: "2015 war ein sehr schwieriges Jahr."
Angaben zum Gewinn und zu detaillierten Umsatzzahlen pro Bereich gibt Manor keine bekannt, wie Mediensprecherin Elle Steinbrecher auf Anfrage erklärt. Im Bereich Multimedia habe Manor aber Marktanteile gewinnen können. Über den Erwartungen seien die Umsätze in den Bereichen IT und Smartphones sowie bei portablen Geräten im Audiobereich gelegen. Bei TVs, Spielkonsolen und Kameras sei die Entwicklung hingegen wenig erfreulich gewesen.
CEO Jungo verweist auf Marktanteilsgewinne "in fast allen Bereichen", ohne jedoch konkrete Angaben zu machen. Auch die Kundenbindung habe online wie offline im Verlauf des Jahres stark zugenommen.
Manor baute seinen Onlineshop im vergangenen Jahr stark aus, etwa mit Apple-Produkten, Uhren und Schmuck, auf 25'000 Artikel. Den Online-Umsatz konnte Manor nach eigenen Angaben mehr als verdoppeln. Noch im Frühjahr will Manor zudem eine neue Version des Onlineshops aufschalten, die für mobile Endgeräte optimiert sein soll. Die Investitionen in die E-Commerce-Plattform würden den immer höheren Stellenwert des Onlinegeschäfts verdeutlichen
Manor plant bis 2020 mit Investitionen in Höhe von 500 Millionen Franken. So eröffnet Manor in Bachenbülach (ZH) im Herbst ein neues Warenhaus, renoviert den Standort Hinwil sowie den Food Markt in Emmen und baut Manora-Restaurants in den Warenhäusern in Chur und Fribourg.
In Murten hingegen schliesst das in Franchise geführte Warenhaus Ende April. Grund sei der Verkauf des Gebäudes durch die Eigentümer. Zudem sei die Verkaufsfläche von 580 Quadratmetern zu klein für die heutigen Manor-Standards.
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