"Okay, Google, wo ist der nächste Vita Parcours?"
Google hat in Zürich Neues für Sportbegeisterte präsentiert. Mit Android-Wear lässt sich gleichzeitig joggen und Mails beantworten.
2014 hat Google seine Fitness-App Google Fit lanciert. Sie erkannte Gehen, Laufen und Radfahren und registrierte die Dauer dieser Aktivitäten sowie zurückgelegte Schritte. Zusammen mit der Android-Wear-Armbanduhr mit Pulsmesser zeichnete Google Fit auch den Puls auf.
Heute zeigte das Unternehmen am "Fit mit Google"-Event in Zürich, was sich seither bei der App getan hat.
Modelle für jeden Geschmack
Die Anzahl Third-Party-Apps, die sich in Google Fit integrieren lassen, wuchs stark. Zu Googles Partnern gehören etwa Nike, Runkeeper, Myfitnesspal oder Withings. Gemäss Google profitiert der Nutzer davon, dass er Daten von vielen verschiedenen Apps zusammengefasst bei Google Fit findet.
Auch das Angebot an Android-Wear-Smartwatches ist grösser geworden. Gemäss Google sind heute tausende Zifferblätter und Armbänder verschiedener Marken und Hersteller erhältlich. Am Event konnten Besucher Modelle von TAG Heuer, Fossil und Huawei testen. Einzig das Design und die verwendeten Materialien des Gehäuses unterscheidet eine Uhr von der anderen, im Inneren sind alle gleich smart.
Mails unterwegs beantworten
Beim Sport ist eine Smartwatch praktischer als ein Smartphone. Denn der Träger bleibt vernetzt und hat doch beide Hände frei. Android-Wear-Uhren zeigen Anrufe und Benachrichtigungen wie etwa SMS oder Emails an. Auf schriftliche Nachrichten antwortet der Sporttreibende bequem per Sprachbefehl, wobei die Uhr automatisch im richtigen Format zurück schreibt. Das heisst, auf eine SMS antwortet sie mit einer SMS und auf eine Email mit einer Email.
Sagt der Träger "Okay, Google", hört das Gerät zu. So lässt sich etwa eine ganz normale Google-Suche durchführen. Aber eben ohne das Handy zu zücken und ohne zu tippen. Ebenso kann der Träger spontane Einfälle diktieren, nach dem Weg zum nächsten Vita Parcours fragen, Termine, Erinnerungen oder Notizen eintragen oder die Kalorien eines Energieriegels ermitteln.
Apple-Fans dürfen übrigens aufatmen: Die Google Fit-App ist jetzt auch für iOS erhältlich. Android-Wear funktioniert mit allen Smartphones, die mit iOS 8.2 oder neuer laufen.
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