Abraxas und VRSG geraten unter Druck
Abraxas und VRSG wollen 2018 fusionieren. Der St. Galler Finanzdirektor Benedikt Würth warnt vor einem staatlichen IT-Riesen, der den Beschaffungs-Wettbewerb zu dominieren droht.
Der Kanton St. Gallen soll damit aufhören, IT-Unternehmen zu übervorteilen. Das fordert der St. Galler Finanzdirektor Benedikt Würth (CVP) im Wirtschaftsmagazin ECO, wie srf.ch berichtet. Der Kanton vergebe viele Aufträge ohne Ausschreibung. Dabei bevorzuge er oft die beiden IT-Firmen in Kantonshand, Abraxas Informatik und VRSG.
Stein des Anstosses scheint die jüngst beschlossene Fusionierung von Abraxas und VRSG zu sein. Sie soll im Frühling 2018 erfolgen. Die Kantone Zürich und St. Gallen betreiben die IT-Firma Abraxas, VRSG ist im Besitz des Kantons St. Gallen.
Aus der Fusion der beiden Unternehmen soll ein Grossunternehmen mit rund 830 Mitarbeitern und 180 Millionen Franken Jahresumsatz entstehen. Gegen diese Bestrebungen kommt nun politischer Gegenwind auf. Schon im Juli reichten über 100 Kantonsräte beim Zürcher Kantonsparlament eine dringliche Anfrage zur Angelegenheit ein. Sie sei noch hängig und müsse im September beantwortet werden, schreibt srf.ch.
Domain-Betrüger missbrauchen Namen von Cyon
Kriminelle kapern Microsoft Azure Accounts über Passwort-Reset
Jetzt erhält auch das Zuger Strassennetz einen Digital Twin
Die Schweiz macht Fortschritte bei Cybersicherheit und KI-Abwehr
Sophos zeichnet vier Schweizer Unternehmen aus
Universität Zürich ernennt CIO
Digitale Souveränität muss warten: Zürich verschiebt M365-Ausstieg
Das sind die Gewinner der Digital Commerce Awards 2026
Herausforderung für zukünftige Bergsteigende