Post investiert in Same Day Delivery
Die Schweizerische Post übernimmt das Start-up Notime vollständig. Dessen Lösung erlaubt Onlinehändlern, den Prozess von der Bestellung bis zur Lieferung vollständig zu automatisieren.
Die Schweizerische Post, seit 2018 Mehrheitsaktionärin von Notime, übernimmt die 2015 gegründete Logistikplattform vollständig. Das Bedürfnis nach schneller Lieferung – am besten am Tag der Bestellung – steigt weiter an. Die Plattform von Notime ermöglicht es Onlinehändlern, den Prozess von der Bestellung bis zur Lieferung vollständig zu automatisieren. Die Fahrer holen die bestellte Ware ab und liefern diese in die verschiedenen Schweizer Städte aus.
2018 übernahm die Post 51 Prozent des Aktienkapitals von Notime. Man wolle einen neuen Standard setzen, um den "Same-Day-Markt wesentlich mitzuprägen", hiess es damals. Jetzt haben die Gründer um Philipp Antoni, Michael Hauser und Stefan Kaspar auch den Rest ihrer Anteile an die Post verkauft. Details zur Transaktion wurden keine bekannt gegeben.
Notime soll als Marke und Unternehmen bestehen bleiben. Für die Post, so heisst es in einem Blogbeitrag von Notime, biete sich dadurch die Chance, die bestehenden Synergien noch stärker nutzen. Man arbeite derzeit an der Ausgestaltung der künftigen Produkte. Für die Geschäftskunden von Notime ändere sich vorerst nichts: Sie erhalten einen Vertrag der Post.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei Startupticker.
Die Post will künftig auch per Drohne ausliefern. Seit Ende August setzt sie die Geräte wieder für Testflüge ein, wie Sie hier nachlesen können.
SBB wollen Zugauslastung mit KI in Echtzeit erfassen
Update: Angriffswelle auf Kühlanlagen erreicht die Schweiz
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
Schweizer Firmen bleiben bei der Cyberabwehr im Reaktionsmodus
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Cyberkriminelle kapern LLM-Zugänge und treiben Cloud-Rechnungen hoch
Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben