Kudelski fühlt Alexa auf den Zahn
Kudelski betreibt neu ein Testlabor in der Schweiz für Amazons Sprachassistentin Alexa. Weltweit soll es nur wenige dieser Testlabore geben. Geräte mit eingebauter Alexa-Sprachassistentin müssen vor der Lancierung von solchen Test- und Zertifizierungsstellen überprüft werden.
Der Westschweizer Technologiekonzern Kudelski darf künftig Geräte, die die Amazon-Sprachassistentin Alexa unterstützen, testen und zertifizieren. Das zur Unternehmensgruppe gehörende Kudelski IoT Labs erfülle alle von Amazon gesetzten Voraussetzungen und sei nun ein "Amazon Authorized Test Lab", teilt Kudelski mit.
Wer ein Gerät mit Alexa-Unterstützung auf den Markt bringen will, muss vor der Lancierung eine Reihe von Tests durchlaufen, wie Amazon auf dem Alexa-Entwickler-Portal ausführt. Dazu gehört auch die Überprüfung durch ein unabhängiges Testlabor.
Während des Tests wird überprüft, ob das Gerät wie erwartet funktioniert. Gleichzeitig wird ein Sicherheits-Assessment durchgeführt, um zu gewährleisten, dass das Gerät den Datenschutzvorgaben entspricht und vor möglichen Hackerangriffen abgesichert ist.
Laut Angaben von Amazon gibt es nur wenige Unternehmen, die diese Tests anbieten dürfen. Zurzeit sind vier europäische Unternehmen auf der Liste, Kudelski ist dort allerdings noch nicht aufgeführt.
Wie Kudelski auf Anfrage mitteilt, führt es seine Alexa-Tests in in Cheseaux-sur-Lausanne durch, wo das Unternehmen auch seinen Hauptsitz hat. Eine erste Geräte-Evaluation habe man bereits durchgeführt, schreibt Kudelski weiter. Derzeit laufen Gespräche mit weiteren möglichen Kunden.
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