Lenovo krempelt die Unternehmensstruktur um
Bei Lenovo wird dieses Jahr einiges anders. Der Konzern macht aus seinem Servicegeschäft eine eigene Organisation und ändert die Vertriebsorganisation. Ausserdem wird COO Gianfranco Lanci das Unternehmen verlassen.
Lenovo will sich stärker aufs Servicegeschäft konzentrieren. Darum krempelt der chinesische Hersteller seine Unternehmensstruktur per 1. April 2021 um. Wie Lenovo mitteilt, macht das Unternehmen aus seinen bisherigen Service- und Lösungsteams eine eigene Organisation: die Solutions & Services Group (SSG). Laut Lenovo soll die SSG das Geschäft in den Bereichen Smart Verticals, Attached Services, Managed Services sowie die as-a-Service-Angebote vorantreiben.
"Damit wird das Geschäft von Lenovo in drei Hauptgeschäftsgruppen strukturiert, die sich an der 3-S-Strategie des Unternehmens orientieren", schreibt der Hersteller. Dazu zählen Smart IoT, Smart Infrastructure und Smart Verticals. Für erstere sei die IDG (Intelligent Devices Group) zuständig. Den zweiten Bereich deckt die ISG (Infrastructure Solutions Group) ab. Diese Organisation war früher unter dem Namen DCG (Data Center Group) aktiv. Und der letzte Bereich wird von der SSG abgedeckt.
COO tritt zurück
Die Leitung der neuen Organisation übernimmt Ken Wong. Er ist derzeit SVP & President of PCSD in Asia Pacific bei Lenovo. Die anderen beiden Bereiche beziehungsweise Gruppen behalten ihre bisherigen Leiter Luca Rossi und Kirk Skaugen. Gianfranco Lanci, Corporate President und COO von Lenovo, kündigte zudem an, dass er das Unternehmen im September 2021 verlassen werde.
Auch in punkto Vertriebsorganisationen gibt es Änderungen. Diese Teilt Lenovo künftig in eine China GEO und eine internationale Sales Organisation auf. Erstere leitet Liu Jun, derzeit EVP & President von IDG in China. Die internationale Sales Organisation steht unter der Leitung von Matt Zielinski, derzeit SVP & President von PCSD in Nordamerika.
Auch bei Lenovo Schweiz gab es eine Veränderung: Der bisherige Schweiz-Chef Arnold Marty kündigte vergangenes Jahr an, das Unternehmen Ende 2020 zu verlassen. Die Gründe für seine Entscheidung erfahren Sie hier.
Trend Micros Enterprise-Sparte heisst jetzt TrendAI
Das erwarten Berner Gemeinden von der neuen Datenschutzbehörde
Cistec partnert mit Healthtech-Start-up 44ai
Cispe reicht Beschwerde gegen Broadcom ein
Update: So lassen sich künftig Android-Apps von unverifizierten Entwicklern installieren
Bundesrat startet Forschungsprogramm zur Cyberresilienz
Wieso so viele seltene Flugsaurier-Fossilien an einem Ort zu finden sind
Home 26 öffnet Türen erstmals auch für öffentliches Publikum
Speicherknappheit treibt europäischen PC-Markt kurzfristig an