Der Bund startet Kompetenznetzwerk für künstliche Intelligenz
Der Bundesrat hat das Bundesamt für Statistik beauftragt, ein Kompetenznetzwerk für künstliche Intelligenz aufzubauen. Dieses soll die Technologie innerhalb der Bundesverwaltung fördern. Diese nutzt KI jetzt schon im Rahmen mehrerer Pilotprojekte.
Das Bundesamt für Statistik (BFS) soll ein Kompetenznetzwerk für künstliche Intelligenz (KI) aufbauen. Dies entschied der Bundesrat an seiner Sitzung vom 25. August. Das Kompetenznetzwerk soll den Einsatz von KI-Technologie innerhalb der Bundesverwaltung fördern. Es soll im Frühjahr 2022 einsatzbereit sein. Das BFS werde dabei vom Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung der Bundeskanzlei unterstützt, heisst es in einer Mitteilung.
"Ziel der Geschäftsstelle ist unter anderem, Synergien zu nutzen. Sie dient als Ansprechpartnerin für die bundesinterne und -externe Vernetzung sowie für übergeordnete Themen im Bereich KI", teilt der Bundesrat mit. Ferner soll die Geschäftsstelle Wissen und Erfahrung vermitteln, den Kontakt zu Expertinnen und Experten herstellen und mithilfe einer Wissensdatenbank eine Übersicht über die KI-Projekte innerhalb der Bundesverwaltung erstellen. Bei seinen Aktivitäten stützt sich das Kompetenznetzwerk KI (beim Bund auch "KNW KI" genannt) auf die im vergangenen November verabschiedeten Richtlinien für den Umgang mit KI.
Bereits jetzt führt die Bundesverwaltung verschiedene Pilotprojekte mit künstlicher Intelligenz durch. Als Beispiele nennt der Bundesrat etwa Texterkennung, Spracherkennung, Bilderkennung, Betrugserkennung, Plausibilitätsprüfung, Datenvalidierung und vorausschauende Instandhaltung.
Mit dem KI-Kompetenznetzwerk erweitert das BFS seine Tätigkeiten im Bereich digitaler Dienste. Anfang Jahr nahm die Behörde die Schaffung eines Kompetenzzentrums für Datenwissenschaft (DSCC) in Angriff, um den Einsatz von Data Science und künstlicher Intelligenz innerhalb der Bundesverwaltung zu fördern.
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