Kanton Freiburg stellt neue Digitalstrategie vor
Der Kanton Freiburg hat die Leitplanken seiner Strategie zur digitalen Transformation präsentiert. 130 zusätzliche Projekte sollen dabei helfen, der Bevölkerung bessere digitale Dienste anzubieten. Zu diesem Zweck will der Kanton sein IT-Budget bis 2025 nach und nach steigern.
Der Kanton Freiburg stellt die laufende Legislatur ins Zeichen der digitalen Transformation. Bis 2026 will der Kanton zusätzlich zu den 114 laufenden über 130 neue Digitalisierungs- und IT-Projekte stemmen, wie aus dem "Richtplan der Digitalisierung und der Informationssysteme" des Kantons hervorgeht. Mit diesem "Masterplan" wolle man dafür sorgen, dass die kantonalen Informationssysteme "als kohärentes und leistungsfähiges Ganzes funktionieren", teilt der Freiburger Staatsrat mit.
Dementsprechend will der Kanton sein IT-Budget weiter aufstocken. In den vergangenen Jahren stieg es bereits deutlich: von 20 Millionen im Jahr 2017 auf 54 Millionen Franken im Jahr 2022. Im laufenden Jahr soll das IT-Budget 57 Millionen Franken betragen. Bis 2025 will es der Kanton schrittweise auf rund 75 Millionen Franken erhöhen. Und für die gesamte Legislaturperiode 2022-2026 sollen insgesamt 316 Millionen Franken in IT- respektive Digitalisierungsprojekte fliessen.
Der Kanton Freiburg will sein IT-Budget bis 2025 sukzessive aufstocken. (Source: Staat Freiburg)
Ziel sei es, den Bürgerinnen und Bürgern interessantere und effizientere digitale Leistungen anzubieten. Mittel zum Zweck sei unter anderem eine weitergehende Automatisierung von Verwaltungsaufgaben – insbesondere durch die Weiterentwicklung des virtuellen Schalters als "Single Point of Contact". Mit den so freigesetzten Ressourcen sollen sich Mitarbeitende der Verwaltungen mehr auf spezialisierte Leistungen und Dossierbetreuung konzentrieren können.
Der Kanton bemühe sich zudem, der Öffentlichkeit mehr Verwaltungsdaten nach den Grundsätzen von Open Government Data zur Verfügung zu stellen, heisst es im Bericht weiter. Ausserdem investiere man in IT-Security, um "das Altern der Informationssysteme bestmöglich zu bewältigen". Der Kanton wolle dazu beitragen, das digitale Sicherheitsniveau der Bevölkerung, der Unternehmen und der Gemeinwesen zu konsolidieren.
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