Abschied von elektronischen Formularen

Kanton Basel-Landschaft ersetzt digitale Lösung für Quellensteuer

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von René Jaun und cka

Wer im Kanton Basel-Landschaft Quellensteuerabrechnungen ausfüllen und einreichen muss, kann dies neu über "E-Quellensteuer" erledigen, einer webbasierte Standard-Lösung der Firma Ringler Informatik. Der Kanton ersetzt damit eine Lösung, die auf elektronische Formulare setzte.

(Source: ldprod / Fotolia.com)
(Source: ldprod / Fotolia.com)

Der Kanton Basel-Landschaft schaltet die Plattform "E-Quellensteuer" frei. Mit der auch "E-QST" genannten Lösung lassen sich Quellensteuerabrechnungen neu komplett online ausfüllen und einreichen, wie der Kanton mitteilt. Das funktioniere auch für Quellensteuerpflichtige ohne zertifizierte Buchhaltungssoftware (ELM-Standard), merkt die Verwaltung an. Dies sei insbesondere für KMUs attraktiv.

Wie es weiter heisst, ist "E-QS"T in das BL-Konto des Kantons Basel-Landschaft integriert. Für die Nutzung von "E-QST" werden eine E-Mail-Adresse sowie die AGOV-App auf dem mobilen Gerät benötigt, welche immer mehr Schweizer Verwaltungen als Login-System nutzen.

Bei "E-QST" handelt es sich um eine webbasierte Standardlösung der Firma Ringler Informatik. Man setze damit auf eine bewährte und standardisierte Onlinelösung, erklärt der Kanton. Sie werde schon in verschiedenen Kantonen erfolgreich eingesetzt und erfülle die datenschutzrechtlichen Anforderungen. Wie auf der Website des Unternehmens zu erfahren ist, kommt "E-QST" etwa in den Kantonen Solothurn, Glarus und Nidwalden zum Einsatz.

Basel-Landschaft verabschiedet sich mit der Umstellung auf "E-QST" von seiner bisherigen elektronischen Formularlösung. Damit werde der Quellensteuerprozess in der Steuerverwaltung effizienter, schreibt der Kanton. Durch die medienbruchfreie Onlineübermittlung und eine hohe und einheitliche Datenqualität entfielen manuelle Arbeitsschritte.

 

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