Riesige LED-Ellipse begrüsst Reisende am Flughafen Houston
Im internationalen Terminal des Flughafens in Houston richten sich die Blicke nach oben: Ein LED-Ring mit 49 Millionen Pixeln zeigt Sequenzen mit Bezug zur Stadt. Nanolumens entwickelte die Panels, Ford AV installierte sie und Gentilhomme gestaltete das Design.
Die neue, elliptisch LED-Installation namens "Oculus" im neuen internationalen Terminal des George Busch Intercontinental Airports in Houston, Texas, zieht alle Blicke auf sich. Dazu hat der LED-Hersteller Nanolumens über 2000 Module seiner Nixel-Serie in leicht trapezförmiger Form angefertigt, wie das Unternehmen mitteilt. Mit Standardmodulen wäre laut Nanonlumens keine so präzise Krümmung möglich gewesen.
Oculus fungiere als interaktive Storytelling-Plattform. Das Studio für immersive Erlebnisse Gentilhomme entwickelte dazu 27 Sequenzen, die Houstons Identität widerspiegeln sollen - von Motion Graphics zu Umgebungsbildern bis hin zum Bezug der Stadt mit der Raumfahrt.
8 Bogenabschnitte mit je 36 massgeschneiderten polygonalen LED-Modulen würden zusammen den 28,3 Meter langen und 4,9 Meter breiten Ring mit einem Umfang von 69 Metern sowie 182 Quadratmetern LED-Fläche bilden. Laut Hersteller lassen sich die Panels einzeln austauschen, ohne dabei benachbarte Abschnitte zu beeinträchtigen. 49 Millionen Pixel mit einem Pixelabstand von 1,4 bis 2 Millimetern lassen Oculus mit einer Helligkeit von 800 Nits leuchten.
Um Montagesysteme, Panelausrichtung und Bildqualität zu überprüfen, habe Nanolumens ein massstabsgetreues Modell der Konstruktion an seinem Hauptsitz in Georgia angefertigt. Danach baute Ford AV laut Mitteilung das Modell in Houston nach, damit die Flughafenvertreter die Installation vor Ort begutachten und das Projektteam den präzisen Montageprozess für die endgültige Installation üben konnten.
"Jedes LED-Gehäuse, jede Pixelausrichtung und jede Krümmung musste exakt für diese Form konstruiert werden", zitiert Nanolumens das Projektteam von Ford AV in der Mitteilung.
Während sich die Passagiere unter der Struktur bewegen, erfassen Sensoren Bewegungsdaten, heisst es in der Mitteilung weiter. Eine Real-Time-Rendering-Engine von Pixera verarbeite die Daten, die dann auf die gebogene LED-Oberfläche projiziert werden. Das Ergebnis seien Inhalte, "die dynamisch auf den Passagierstrom reagieren und sich im Laufe des Tages verändern".
Übrigens: Während der CES 2026 in Las Vegas verwandelte sich die riesige LED-Kuppel "The Sphere" kurzzeitig in einen Todesstern von Lego Star Wars. Lesen Sie hier mehr dazu.
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