Imtech stösst ICT-Sparte ab
Imtech verkauft seine ICT-Sparte an die französische Vinci-Gruppe. Das Unternehmen trennt sich damit auch vom Unternehmen Fritz und Macziol, das durch die SECO-Affäre in die Negativ-Schlagzeilen geriet.
Die niederländische Unternehmensgruppe Imtech hat einen Käufer für seine ICT-Abteilung gefunden. Wie das Unternehmen mitteilt, will der französische Mischkonzern Vinci 255 Millionen Euro, umgerechnet 308 Millionen Franken, für die Sparte bezahlen. Das Geschäft soll bis Jahresende abgeschlossen sein, soweit die zuständigen Behörden ihre Zustimmung erteilen.
Skandalfirma wechselt den Besitzer
Bereits im April hatte Imtech die Kaufabsicht verlautbart. Zusammen mit seinem ICT-Bereich trennt sich das Unternehmen auch von den Firmen Fritz und Macziol (F&M) sowie IT&T aus Rotkreuz. F&M war durch den Korruptionsskandal im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) zu unrühmlicher Bekanntheit gelangt.
Vinci ist vor allem im Baugeschäft tätig und zählt zu den grössten 200 Unternehmen der Welt. Die ICT-Sparte soll in die Tochtergesellschaft Vinci Energies eingegliedert werden und das Telekommunikationsgeschäft stärken. Vinci Energies erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 9,25 Milliarden Euro und beschäftigt 63'000 Personen.
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