E-Books auf dem Vormarsch
In Grossbritannien sollen E-Books bis 2018 mehr Umsatz bringen als gedruckte Bücher. In Deutschland zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab: Im Jahr 2017 sollen Deutsche 852 Millionen Euro für E-Books ausgeben. In der Schweiz behält das traditionelle Buch vorerst die Oberhand.
Das E-Book wird das Buch in gedruckter Form in Grossbritannien bis zum Jahr 2018 überholen. Das zumindest sagt eine aktuelle Studie von PwC voraus. Die Umsätze mit Belletristik in digitaler Form werden sich demnach in den nächsten vier Jahren von 380 Millionen britische Pfund auf 1 Milliarde Pfund fast verdreifachen.
Ähnliches bescheinigt PwC dem deutschen Markt. Dort soll das Lesen von E-Books besonders beliebt sein. Nur 19,4 Prozent der von PwC Befragten gaben an, noch nie ein E-Book gelesen zu haben und es auch nicht vorzuhaben. In den Niederlanden und Belgien liegen die Zahlen der E-Book-Verweigerer mit knapp 40 respektive rund 50 Prozent hingegen deutlich höher.
Schweizer halten sich ebenfalls lieber an einem gedruckten Buch statt an einem E-Reader fest, wie Orell Füssli auf Anfrage mitteilt. Der Anteil verkaufter E-Books mache bei dem Buchhändler aktuell nur 8 Prozent des gesamten Buchmarktes aus. Bis 2018 rechnet Orell Füssli damit, dass der Anteil von E-Books auf maximal 20 Prozent klettern und auch auf längere Sicht hinter den gedruckten Büchern zurück bleiben wird.
In den USA liegt der Anteil laut Orell Füssli aktuell bei rund 25 Prozent. Statt zu steigen, nehme er dort aber sogar wieder ab.
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