IoT-Geräte sind besonders anfällig für Hackerangriffe
Das Security-Unternehmen IoT Inspector hat in Stichproben Sicherheitslücken in vielen Produktionsrechnern und IoT-Geräten entdeckt. Die Folgen eines erfolgreichen böswilligen Hackerangriffs können Existenzbedrohend sein.
In vielen Produktionsrechnern und IoT-Geräten gibt es Sicherheitslücken. Während Stichproben fand das Security-Unternehmen IoT Inspector solche Lücken in neun von zehn Produktionsrechnern und IoT-Geräten, wie "Industry of Things" schreibt. Grund dafür sei, dass in diesen Geräten oft OEM-Technologie von zahlreichen Fremdherstellern verbaut ist. So würden Sicherheitslücken oftmals beinahe unsichtbar, sofern keine tiefe Firmware-Analyse durchgeführt wird.
Hohes Risiko durch hohe Investments
Gemäss einer anderen Studie, dieses Mal von IoT Analytics, gaben Firmen im Jahr 2020 über 128 Millionen US-Dollar für IIoT-Anlagen aus. Laut "Industry of Things" soll diese Zahl im aktuellen Jahr nochmals um 24 Prozent wachsen.
Florian Lukavsky, IoT-Experte und Geschäftsführer von IoT Inspector, zeigt sich gemäss Bericht besorgt: "Mit den Investments potenziert sich auch das Risiko, denn anders als PCs im Netzwerk werden IIoT-Devices mit deutlich weniger Risikobewusstsein implementiert." Er fordert das Einführen einer geregelten Sicherheitskontrolle für IoT-Technik.
Die Folgen eines Hackerangriffs seien je nachdem schwerwiegend. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet mit einem Komplettstillstand von vier bis sechs Wochen, wie es weiter heisst. Die Folgen könnten noch bis zu einem Dreivierteljahr später spürbar sein. Ein Hackerangriff sei damit existenziell bedrohlich für Unternehmen. Bereits während der Planung von Industrieanlagen solle man also IT-Sicherheit berücksichtigen.
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