Cyberkriminelle fälschen spanische Website für Einreisezertifikate
Cyberkriminelle täuschen Reisende, die ein Einreisezertifikat für Spanien brauchen. Auf betrügerischen Webseiten verlangen sie für das falsche Zertifikat eine Kreditkartenzahlung.
Die Kantonspolizei Zürich warnt über das Portal Cybercrimepolice.ch vor einer neuen cyberkriminellen List. Auf betrügerischen Webseiten fordern die Kriminellen für ein falsches spanisches Einreisezertifikat eine Kreditkartenzahlung. Suchen Reisende in der Google-Suchmaschine nach den Stichworten "Einreise", "Spanien" und "Zertifikate", zeigt Google bei den Resultaten auch Werbung von Betrügern.

So sieht das Google-Suchergebnis aus. (Source: Cybercrimepolice)
"Ich habe auf das Suchresultat bei Google geklickt und dann auf der Webseite ein Zertifikat abgeschlossen", sagt ein Betroffener. "Dafür habe ich 21.99 Euro mit Visa bezahlt. Anschliessend nach der Bezahlung kam nochmals ein Fragebogen. Um weiter zu fahren, habe ich nochmals 21.99 Euro bezahlt. Dann bin aber misstrauisch geworden. Ich habe nie mehr etwas gehört von diesem Zertifikat. Auf der Visakartenabrechnung stand der Name (Fluentform.net mit einer Nummer 9546420655). Ein gültiges Zertifikat habe ich nie erhalten."

Gefälschtes Einreisezertifikat. (Source: Cybercrimepolice)
Die Kapo Zürich rät dringend, persönliche Daten auschliesslich auf der offiziellen Webseite des Spanischen Gesundheitsministeriums anzugeben.

Offizielle Website des Spanischen Gesundheitsministeriums. (Source: Cybercrimepolice)
Die Kapo Zürich warnt übrigens auch vor verschickter Malware in Antwortmails. Mit Antworten auf wirklich versendete E-Mails wollen die Cyberkriminellen Mitarbeitende dazu anstiften, einen schädlichen ZIP-Anhang zu öffnen. Hier können Sie mehr darüber lesen.
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