Intel erkennt Aufwärtstrend im PC-Markt
Intel ist 2013 vor allem im Geschäft mit Rechenzentren, Tablets und Smartphones gewachsen. Die "PC Client Group" ist jedoch geschrumpft. Nach einem guten vierten Quartal gibt sich der Chiphersteller aber optimistisch und diagnostiziert einen Aufwärtstrend im PC-Markt.
Wie schlägt sich Intel auf dem kriselnden PC-Markt? Die "PC Client Group" ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4 Prozent geschrumpft, dafür sind die "Data Center Group" und das Segment für "andere Architekturen" wie Tablets und Smartphones um je 7 Prozent gewachsen, wie der Chiphersteller mitteilt. Insgesamt verbuchte Intel für das Jahr 2013 einen Jahresumsatz von 52,7 Milliarden US-Dollar, ein operatives Ergebnis von 12,3 Milliarden und einen Nettogewinn von 9,6 Milliarden. Der Jahresumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 1 Prozent gesunken, der Nettogewinn um etwa 13 Prozent.
Die grosse Herausforderung für Intel bleibt der Mobile-Markt. Das Unternehmen aus Kalifornien wuchs in diesem Bereich im letzten Jahr zwar um rund 7 Prozent, doch das Segment "andere Architekturen" generierte gerade mal 4,1 Milliarden US-Dollar Umsatz. Zum Vergleich: In der "PC Client Group" waren es 33 Milliarden, in der "Data Center Group" 11,2 Milliarden.
"Wir hatten ein solides viertes Quartal mit Zeichen eines sich stabilisierenden PC-Segments und finanzielles Wachstum im Vergleich zum Vorjahr", zitiert Intel seinen CEO Brian Krzanich in der Medienmitteilung. "Wir haben ein starkes Fundament für unser Geschäft gelegt, indem wir Innovationen schnell und über verschiedene Computing-Plattformen auf den Markt gebracht haben."
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