Sechs Partner für das Stadtzürcher Glasfaser-Netz
Der Zürcher Stadtrat hat vergangene Woche seine Partner für den Bau des Glasfasernetzes der Stadt Zürich bekannt gegeben. Unter der Federführung des EWZ liefern insgesamt sechs Unternehmen Dienstleistungen und Know-how für die Umsetzung des Projekts.
Zürich soll ein flächendeckendes Glasfasernetz erhalten. Im September vergangenen Jahres hat das Stimmvolk der Stadt Zürich einen Objektkredit von 400 Millionen Franken für den Ausbau des Netzes bewilligt. Der Ja-Anteil betrug damals 64,8 Prozent.
Vergangene Woche hat sich nun der Stadtrat für seine offiziellen strategischen Partner des Projektes entschieden. Aus insgesamt 24 Unternehmen wurden sechs ausgewählt, die unter der Federführung des Elekrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ) den Ausbau durchführen werden. Ausgewählt wurden die Unternehmen in einem mehrstufigen Verfahren, bei dem vor allem die Kriterien Wirtschaftlichkeit sowie Erfahrung im Glasfaserbau ausschlaggebend waren, wie die Stadtwerke mitteilen.
Netzplanung und Kontrolle durch EWZ
Den Zuschlag erhalten haben Arnold aus Fehraltdorf, die Zürcher Unternehmen Cablex, Frutiger und L. Gasser & Co sowie Isen Tiefbau aus Otelfingen und RMT Engineering mit Sitz in Zug.
Die Partnerunternehmen sind nach Angaben des Stadtrates für Projektierung, Koordination mit Behörden, Baumeisterarbeiten, Telecom-Montagearbeiten und Inhouse-Anschlussarbeiten zuständig. Das EWZ selbst behält die Verantwortung für die Netzplanung, die Führung und Kontrolle der Partner sowie die Vermarktung des "ewz.zürinet".
Erneuerung alter Hausanschlüsse
Das EWZ sieht vor, im Rahmen des Ausbaus gleichzeitig die elektrischen Hausanschlüsse der Gebäude in der Stadt zu ersetzen. Gemäss der Pressemiteilung sind die Anschlüsse im selben Trassee verlegt wie das neue Glasfasernetz, weshalb die Grabarbeiten nur einmal nötig seien.
Dank Synergien mit dem Glasfaserbau bietet das EWZ Gebäudeeigentümerinnen und –Eigentümern zudem eine Pauschalofferte von 900 Franken für einen Hausanschluss an. Das entspricht in etwa der Hälfte des durchschnittlichen Preises, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht.
Damit der Glasfaser-Kredit dadurch nicht belastet wird, hat der Stadtrat für die Anschlüsse und die damit verbundenen Kosten zusätzliche 39,764 Millionen Franken bewilligt. Der planmässige Abschluss des Ausbaus ist für 2019 angedacht.
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