Bankdaten von 7500 Swisscom-Kunden gestohlen
Auf den entwendeten Swisscom-Bändern befinden sich nach Angaben der NZZ auch Bankdaten von rund 7500 Swisscom-Kunden. Noch soll es keine Hinweise geben, dass auch Passwörter auf den Datenträgern gespeichert wurden.
Ende Dezember hat Swisscom mit einer superprovisorischen Verfügung ein Publikationsstop für Informationen zu den entwendeten Swisscom-Bänder bei der NZZ erwirkt. Das Handelsgericht Bern hat nun die Verfügung aufgehoben. Die NZZ reagierte umgehend mit der Enthüllung neuer Details zu den gestohlenen Datenträgern.
Weitere Auswertungen haben gemäss der NZZ gezeigt, dass die entwendeten Bänder auch Angaben zu den Konten von rund 7500 Swisscom-Kunden enthalten. Swisscom-Sprecher Olaf Schulze habe diesen Umstand damit erklärt, dass die IBAN-Nummern derjenigen Kunden hinterlegt seien, die mit der Swisscom ein Lastschriftverfahren vereinbart hätten. Die Nummern würden allerdings "noch keinen Zugang zu den Bankdaten der Kunden" ermöglichen. Auch gäbe es noch keine Hinweise darauf, dass Passwörter und andere sensible Informationen auf den Bändern zu finden seien.
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