Wird "Cloud Foundry" der neue PaaS-Standard?
Pivotal hat mit EMC, Hewlett-Packard, IBM, Rackspace, SAP und VMware die Cloud Foundry Foundation gegründet. Alle ziehen also am gleichen Strang - ausser Red Hat und Salesforce.
Vor rund 15 Monaten wurde die "Pivotal Initiative" ins Leben gerufen. Sie vereinte diverse Geschäftsbereiche von EMC - unter anderem VMware - unter einem Hut. Ein Teil von Pivotal ist der PaaS-Standard (Platform as a Service) Cloud Foundry. Die Cloud-Infrastruktur unter der Apache-Lizenz wird nun mithilfe von Hewlett-Packard, IBM, Rackspace und SAP zur Cloud Foundry Foundation ausgebaut.
Cloud Foundry ist eine PaaS, die auf offenen Technologien aufbaut und bisher alleine von Pivotal betrieben wurde. Mit der Gründung der Foundation ändert sich das: Die Platinsponsoren EMC, Hewlett-Packard, IBM, Rackspace, SAP und VMware werden zukünftig die Finanzierung des Projekts mittragen; die kanadischen Unternehmen Activestate und die US-Firma Centurylink fungieren neu als Goldsponsoren.
Nicht mit dabei bei Cloud Foundry sind unter anderem Red Hat und Salesforce. Red Hat bietet mit Openshift seine eigene PaaS-Lösung an, und Salesforce versucht Java-Entwickler für sein Cloud-Angebot Heroku zu begeistern.
Eine Herausforderung für Cloud Foundry wird sein, Fragmentierungen wie bei Openstack - also Eigenentwicklungen der beteiligten Unternehmen - zu verhindern. Die Grenzen zwischen PaaS und IaaS (Infrastructure as a Service) werden zudem immer unklarer. Amazon zum Beispiel hat seine IaaS-Plattform mittlerweile um Dienste erweitert, die eigentlich PaaS zugeordnet werden müssten.
Fauler-Apfel-Effekt – schwierige Mitarbeitende erfolgreich führen
Roche übernimmt PathAI und stärkt KI-gestützte Diagnostik
Darum ist bei E-Mails zu angeblichen Erbschaften Vorsicht geboten
Microsoft passt Schweizer Preise für M365 an
Luzerner Datenschutz bearbeitet Rekordzahl an Fällen
Globale Tabletverkäufe stagnieren im Jahresvergleich
BMC zeichnet Schweizer Unternehmen aus
DoS-Lücke gefährdet Cisco-Orchestrierungssysteme
Wo laut Samsung Schweiz die Cybergefahren in Pro-AV-Projekten lauern