Sunrise baut aus und verliert
Sunrise hat im vergangenen Geschäftsjahr weniger verdient als noch im Vorjahr. Der Telko investierte kräftig in sein LTE-Netz und konnte seinen Kundenstamm ausbauen.
Sunrise hat das vergangene Jahr negativ beendet. Der Umsatz sank um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 2,02 Milliarden Franken, der Gewinn um 0,6 Prozent auf 620 Millionen Franken.
Kundenstamm gewachsen
Trotzdem gibt sich die Vitamin-C-Ebene mit CEO Libor Voncina, CFO André Krause und CMO Timm Degenhardt an einer Pressekonferenz zuversichtlich. Grund dafür ist ein positives zweites Halbjahr und ein wachsender Kundenstamm auf 3,3 Millionen (Plus 300'000 im Vergleich zum Vorjahr). So konnte der Telko seine Kundenzahl im Bereich Mobiltelefon-Abos um fast 77'000 erhöhen und im Bereich Sunrise TV auf insgesamt 74'300 verdoppeln.
Ziel 85 Prozent LTE
Laut CFO André Krause wuchs das TV-Geschäft 2013 stabil. Auch bei den Prepaid-Kunden legte Sunrise vor allem dank der Übernahme von Lebara Mobile zu. Krause bemerkte, dass Sunrise im vergangenen Jahr viel in die Netzinfrastruktur und in den Kundendienst investierte, insgesamt seien es im vergangenen Jahr 281 Millionen Franken gewesen (Plus 25,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Dabei entfiel der grösste Anteil auf das Mobilfunknetz, weshalb der Telko die Prognose wagt, bis Ende 2014 schweizweit 85 Prozent mit LTE abdecken zu können.
CEO Voncina sagt deshalb: "Das vergangene Jahr war geprägt von einem grossen Investitionsprogramm und Optimierungsmassnahmen, die die Basis für eine zukünftige nachhaltige Geschäftsentwicklung bilden."
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