Blitzschneller Datentransfer beim CSCS
Switch hat sein Glasfaser-Netzwerk ausgebaut, nun profitiert das Hochleistungsrechenzentrum in Lugano davon. Es kann jetzt Daten bis zu fünfmal schneller übertragen als zuvor.
Das Nationale Hochleistungsrechenzentrum der Schweiz (CSCS) kann Daten neu bis zu fünfmal schneller als zuvor übermitteln. Wie das Zentrum mit Sitz in Lugano mitteilt, verfügt es beim Netzwerkbetreiber Switch neu über einen Netzwerkanschluss von über 100 Gbit/s. Die Leitung übertrage so pro Sekunde ein Datenvolumen, das zweieinhalb DVDs entspreche. Bei Privathaushalten, die in der Regel über einen Anschluss von 50 bis 100 Mbit/s verfügen, würde die Übertragung einer einzelnen DVD rund 10 Minuten dauern, heisst es weiter.
Das CSCS sei damit neben dem Cern die erste wissenschaftliche Dienstleistungseinrichtung der Schweiz die über einen solchen Anschluss verfüge. Der Datentransfer zwischen Benutzern und Rechenzentrum werde dadurch deutlich beschleunigt. Zwar verfügten die meisten Forschungseinrichtungen, die am CSCS rechnen, momentan meist nur über einen 10 Gbit/s-Anschluss für den Datentransfer. Mit dem neuen Anschluss könnten nun aber mehrere dieser Forschungseinrichtungen gleichzeitig ihre Anschlüsse voll auslasten.
Switch hat ausgebaut
Möglich sei der neue Netzwerkanschluss, weil Switch vor zwei Jahren damit begonnen habe, das eigene Glasfaser-Netzwerk zu erneuern und auszubauen, um die optische Übertragung von Daten zu beschleunigen, heisst es weiter. Neu könnten über das Switch-Netzwerk bis zu 88 Mal Datenmengen von 100 Gbit/s übertragen werden. Der modernisierte, 1'000 Kilometer lange Glasfaser-Ring Genf – Zürich – Lugano – Genf sei kürzlich in Betrieb genommen worden. Das Switch-Netzwerk sei zu rund 5 bis 10 Prozent durch das CSCS ausgelastet, wird Daniel Bertolo von Switch in der Mitteilung des CSCS zitiert.
Mit dem neuen Glasfaseranschluss will sich das CSCS für die stetig ansteigenden Datenmengen wappnen. Big Data werde mehr und mehr zum Thema, beipielsweie für Grossforschungsprojekte oder detaillierte, hochauflösende Berechnungen und Simulationen zum Lösen anspruchsvoller Fragestellungen, etwa in der Materialforschung, der Physik oder den Erdwissenschaften.
So verändert KI laut Sage den Geschäftsalltag
Cispe reicht Beschwerde gegen Broadcom ein
Speicherknappheit treibt europäischen PC-Markt kurzfristig an
Home 26 öffnet Türen erstmals auch für öffentliches Publikum
Cistec partnert mit Healthtech-Start-up 44ai
Wieso so viele seltene Flugsaurier-Fossilien an einem Ort zu finden sind
Das erwarten Berner Gemeinden von der neuen Datenschutzbehörde
Update: So lassen sich künftig Android-Apps von unverifizierten Entwicklern installieren
Trend Micros Enterprise-Sparte heisst jetzt TrendAI