Swisscom setzt auf finnische Software und virtuelle Netzwerke
Swisscom hat seine Shops mit einer neuen POS-Software aus Finnland aufgefrischt. Zusammen mit HPE virtualisiert der Telko zudem seine Netzwerkfunktionen.
Swisscom hat zwei Aufträge vergeben. Der erste ging an Hewlett Packard Enterprise (HPE). Das Unternehmen soll die Netzwerkfunktionen des Telkos virtualisieren (NFV). Künftig setzt Swisscom die Open-NFV-Technologie von Swisscom ein, wie HPE mitteilt.
Mit der NFV-Technologie könne der Telko neue Dienstleistungen schneller und kostengünstiger lancieren. Laut Mitteilung ist Swisscom der erste Telko weltweit, der seinen Geschäftskunden virtuelle Kundengeräte anbietet (vCPE – Virtual Customer Premise Equipment). So könne Swisscom die Netzwerkinfrastruktur seiner Kunden zentralisiert verwalten.
POS-Software aus Finnland
Swisscom hat zudem in Finnland eingekauft. Der Telko schloss einen Vertrag mit dem finnischen Softwareentwickler Piceasoft. Dieser läuft über drei Jahre, wie der Entwickler mitteilt.
Der Telko wird in mehr als 120 Shops künftig die Lösung Piceaswitch einsetzen. Die Software transferiert automatisch alle persönlichen Daten von einem mobilen Endgerät zu einem anderen, wie der Website zu entnehmen ist.
Gemäss Mitteilung beinhaltet die Vereinbarung für Swisscom auch die Option, die POS-Programme Piceaeraser und Piceadiagnostics zu verwenden.
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