Dropbox setzt auf HPE
Dropbox und Hewlett Packard Enterprise haben eine Zusammenarbeit angekündigt. Beide sollen füreinander neue Kunden gewinnen und Vertrauen schaffen.
Mitte März hatte Dropbox bekannt gegeben, grosse Datenmengen von AWS abzuziehen. Der Filehosting-Anbieter aus San Francisco wollte seine Kundendaten lieber im eigenen Haus wissen. Nun ist klar, wer dahintersteckt: Hewlett Packard Enterprise (HPE).
Der amerikanische Hersteller belieferte Dropbox mit der benötigten Infrastruktur, wie das Wall Street Journal berichtet. Diese wurden für die Bedürfnisse des Kunden speziell angepasst.
Harte Verhandlungen
Den Preis für die Hardware nannten die Unternehmen nicht. Dropbox habe jedoch hart verhandelt, sagten beide Parteien gemäss dem Bericht. So erhielt der Filehosting-Anbieter auch einen attraktiven Preis.
Die Zusammenarbeit geht jedoch über diesen Hardware-Deal hinaus. Wie das Wall Street Journal weiter berichtet, kündigten HPE und Dropbox eine Partnerschaft an. Diese soll Dropbox helfen, mehr zahlende Geschäftskunden zu gewinnen.
Dropbox bedient nach eigenen Angaben 500 Millionen Kunden – doch darunter befinden sich nur 150'000 Geschäftskunden, welche die Dienstleistung nicht gratis nutzen. Nun sind es 150'001, denn HPE will künftig für Dropbox' Dienste zahlen.
Neues Vertrauen
Im gleichen Schritt wird HPE auch einen Verkaufspartner. Der Hersteller verpflichtet sich, die Dienstleistung seinerseits seinen Geschäftskunden weiterzuempfehlen. Dass Dropbox künftig auf HPEs Hardware setzt, soll die Ängste potenzieller Kunden beschwichtigen, die sich um Security und Ausfallsicherheit sorgen.
Auch HPE soll hiervon profitieren. Der Hardware-Deal mit Dropbox soll beweisen, dass der Hersteller auch für kleinere Budgets erschwinglich ist. So soll HPE konkurrenzfähig gegenüber asiatischen Mitbewerbern bleiben, die ihre Lösungen für wenig Geld verkaufen.
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