Forscher entwickeln kleinere Pixel
An einer amerikanischen Universität entwickelten Forscher eine neue Methode, um Farben auf Bildschirmen darzustellen. Die Technologie könnte Subpixel überflüssig machen. Mit der Anzeigemethode wäre es möglich, wesentlich höhere Auflösungen in Displays zu erzielen.
Forscher der University of Central Florida haben eine Technologie entwickelt, die die Auflösung von Bildschirmen verdreifachen könnte. Die Methode würde Subpixel-basierte Farbdarstellungen ersetzen, wie es auf der Website der Universität heisst.
Einer für alle
Momentan besteht jeder Pixel eines Bildschirms aus drei sogenannten "Subpixels". Diese stellen jeweils eine der Farben Rot, Grün und Blau dar. Kombiniert entstehen so die Farben des RGB-Spektrums.
Forscher Debashis Chanda und Daniel Franklin fanden eine Methode, die Farbe dieser Subpixels zu kontrollieren. "Wir können etwa den roten Subpixel blau erscheinen lassen", erklärt Chanda. Somit könnte ein solcher Subpixel das RGB-Spektrum alleine abdecken. Andere Bildschirme arbeiten mit statischen Farbfiltern, weswegen in diesen Geräten Subpixels nicht die Farbe wechseln können.
Kleine Pixel, hohe Auflösung
Mit der neuen Methode könnte ein einziger Subpixel den kompletten Pixel ersetzen. So würde die Grösse eines Pixels um rund ein Drittel sinken. Somit wäre nicht nur das Design des Displays effizienter, sondern auch die Auflösung — sie liesse sich verdreifachen.
Etwa die Bereiche Virtual und Augmented Reality könnten laut Mitteilung massgeblich von dieser Entwicklung profitieren. Die Displays, die in solchen Headsets zum Einsatz kommen, benötigen eine besonders hohe Auflösung, da sie sich nahe am Auge befinden. Ein weiterer Vorteil der Abschaffung von Subpixels sei, dass sich die Bildschirmhelligkeit drastisch erhöhen würde.
Laut den Forschern könnten Hersteller die neue Technologie in ihre Produkte integrieren, ohne die zugrundeliegende Hardware anpassen oder ersetzen zu müssen. Das Team arbeite zurzeit daran, die Technologie in den privaten Sektor zu bringen.
Update: Bund gibt Startschuss für mobiles Sicherheitskommunikationssystem
Update: Bald fahren Uber-Robotaxis durch Zürich
RedIT expandiert in die Ostschweiz
EPFL macht Apertus und Co. fit für das Gesundheitswesen
Vermeintliche EWZ-Mitarbeitende vishen nach Twint-Konten
Lastminute streicht wegen KI rund 400 Stellen
Netskope gibt MSPs neue Self-Service-Tools an die Hand
Visual-Effects-Profis versuchen sich an 3-D-Software aus den 90er-Jahren
Infinigate und Igel partnern für sicheren Endpoint-Zugang