Hersteller liefern mehr Headsets für VR und AR
Im vergangenen Quartal ist die Anzahl der Auslieferungen von Headsets für VR und AR gestiegen. Samsung und Sony haben den grössten Marktanteil. Konsumenten zögern jedoch beim Kauf.
Hersteller haben im ersten Quartal dieses Jahres mehr Headsets für Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) ausgeliefert. Wie die Analysten der International Data Corporation (IDC) mitteilen, verliessen 2,3 Millionen Geräte die Fabriken. Im Vorjahresquartal waren es noch 1,3 Millionen.
Im vergangenen Quartal waren 98 Prozent der gelieferten Headsets VR-Geräte. Davon waren etwa zwei Drittel bildschirmlos, etwa das Gear VR von Samsung. Das übrige Drittel machten verkabelte Headsets wie HTCs Vive aus.
Samsung und Sony teilten sich den Löwenanteil des Markts mit 21,5 respektive 18,8 Prozent. Kombiniert lieferten die beiden Hersteller fast eine Million Geräte aus. Auf Platz drei landete HTC mit einem Marktanteil von 8,4 Prozent. Facebook und das chinesische Unternehmen TCL rundeten die Top 5 ab.
"Konsumenten scheinen sich dem VR-Markt nur vorsichtig zu nähern", lässt sich Jitesh Ubrani, Senior Reasearch Analyst bei IDC, in der Mitteilung zitieren. Hardware sei nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass sich massentauglicher VR Content sehr langsam entwickle. Ausserdem würden die vielen verschiedenen und untereinander inkompatiblen Plattformen Verwirrung stiften, erklärt Ubrani.
Lausanner Start-up will Twint mit Abo-Modell herausfordern
Wer schützt was?
So präsentiert sich der Schweizer Markt für Rechenzentren
Wie man einem Computer Ideen einpflanzt
Schweizer DooH-Markt boomt – trotz regulatorischer Hürden
Genf rüstet Ampeln für Sehbehinderte auf
Wie die Programmiersprache Cobol dem Wandel der Zeit trotzt
So macht die Schweizer IT-Distribution Herausforderungen zu Chancen
Hyperscaler vs. lokale Provider: Wo Schweizer Unternehmen ihre Daten speichern