Avaloq im Aufwind
Das Schweizer Fintech-Unternehmen Avaloq meldet leichtes Wachstum im ersten Halbjahr 2017. Der Umsatz habe sich um drei Prozent auf 253,1 Millionen Franken erhöht.
Der Spezialist für Banken-IT Avaloq hat seine Geschäftsergebnisse für das erste Halbjahr 2017 veröffentlicht. Laut Medienmitteilung stieg der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 253.1 Millionen Franken. Die Gesamtausgaben seien um acht Prozent gesunken, und die Margen hätten sich um 10,2 Punkte verbessert – auf 14,3 Prozent. Die beiden Rating-Agenturen Moody’s und Standard & Poor’s würden das Unternehmen als "stabil" bewerten, heisst es weiter.
Internationales Netzwerk
Avaloq bietet Business Process Outsourcing für Banken an. 2015 begann das Schweizer Fintech-Unternehmen, sein Netzwerk auf Europa und Asien auszuweiten. Aufgrund der positiven Zahlen sieht sich der Banken-Dienstleister nun in diesem Schritt bestätigt. Anfang 2017 präsentierte Avaloq zum ersten Mal Geschäftszahlen. Vorher hatte die Gruppe diesbezüglich nur vage Angaben gemacht.
Für Börsengang gerüstet
US-Grossinvestor Warburg Pincus kaufte im März 35 Prozent der Avaloq-Gruppe – ein erster Schritt in Richtung Börsengang. Die Zusammenarbeit mit dem globalen Partner Warburg Pincus verschaffe Avaloq Rückenwind für Wachsumschancen, meint Group CEO Francisco Fernandez.
Im Rahmen des Projekts Rainbow arbeitet Avaloq eng mit Raiffeisen Schweiz und Arizon Sourcing zusammen. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Zürich. Zweigstellen befinden sich unter anderem in Berlin, Honkong, London, Paris und Singapur. Der Banken-Dienstleister beschäftigt über 2000 Angestellte aus 66 Nationen.
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