Strom-Ziel erreicht

Google kauft mehr erneuerbare Energie als es verbraucht

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Google hat im vergangenen Jahr mehr Energie aus erneuerbaren Quellen gekauft, als das Unternehmen in seinen Rechenzentren und Büros verbraucht hat. Damit ist das Unternehmen der grösste Firmenkunde von erneuerbarer Energie der Welt.

(Source: Nikiko / Pexels.com)
(Source: Nikiko / Pexels.com)

Google hat 2017 mehr erneuerbare Energie eingekauft, als das Unternehmen verbraucht hat. Damit habe das Unternehmen das vor einem Jahr selbst gesteckte Ziel erreicht, schreibt Googles Senior Vice President for Technical Infrastructure Urs Hölzle im Firmenblog.

Google sieht sich laut einer Studie von Bloomberg als grösster Firmenkunde von erneuerbarer Energie. (Source: Google Blog/Bloomberg)

Das bedeutet allerdings nicht, dass Google seinen Verbrauch ganz aus erneuerbaren Quellen bestreitet. Das Unternehmen kauft erneuerbare Energie zur Kompensation des Stromverbrauchs ein. Hölzle präzisiert: "Im Laufe des Jahres 2017 haben wir weltweit für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom eine Kilowattstunde erneuerbare Energie von einem eigens für Google gebauten Wind- oder Solarpark bezogen."

Google hat weltweit 26 Stromprojekte mit einer jährlichen Kapazität von 3 Gigawatt am Laufen. (Source: Google Blog)

Damit sei das Unternehmen der erste Public-Cloud-Anbieter, der dies erreicht habe, so Hölzle weiter. Google habe Verträge zum Kauf von 3 Gigawatt erneuerbarer Energie am laufen. Keine Firma kaufe mehr erneuerbare Energie, heisst es im Blog. Das soll auch so bleiben. Mit steigendem Stromverbrauch will Google nach eigenem Bekunden auch die Investitionen in nachhaltige Stromquellen ausbauen.

Google betreibt nach eigenen Angaben 15 Rechenzentren rund um die Uhr. (Source: Google Blog)

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