SPONSORED-POST Rechenzentren in der Schweiz

Vier Trends für ein zukunftsorientiertes Rechenzentrum

Uhr | Aktualisiert
von Adrian Meyer, operativer Leiter, Green Datacenter

Rechenzentren müssen mit Blick auf zukünftige Entwicklungen geplant werden. Hybride Cloud-Infrastrukturen, eine höhere Leistungsdichte, "Build as you grow" und höhere Energieeffizienz – dies sind vier der wichtigsten Trends, für die Datacenter-Betreiber gewappnet sein sollten.

Adrian Meyer, operativer Leiter, Green Datacenter (Source: LYDIA)
Adrian Meyer, operativer Leiter, Green Datacenter (Source: LYDIA)

In der Schweiz sind in den letzten Jahren zahlreiche kommerziell betriebene Rechenzentren entstanden. Die Konzeption für ein solches Gebäude verlangt vom Bauherr und Betreiber ein tiefes technologisches Verständnis, schliesslich muss ein Rechenzentrum die IT-Trends der kommenden Jahrzehnte antizipieren.

Vier Trends stechen aktuell besonders hervor, die in absehbarer Zukunft noch an Wichtigkeit gewinnen werden:

1. Hybride IT-Architekturen

Die Mehrheit der Unternehmen verfolgt heute einen hybriden Cloud-Ansatz. Während für manche Aufgaben Cloud-Services unterschiedlicher Ausgestaltung hinzugezogen werden, bleiben die Systeme am eigenen Standort oder im externen Rechenzentrum weiterhin im Einsatz. Solche hybride Cloud-Umgebungen bieten die Sicherheit der privaten Infrastruktur, kombiniert mit der Skalierbarkeit öffentlicher Cloud-Dienste. Um den Datenaustausch zwischen allen Standorten und Geschäftspartnern sowie den Cloud-Anbietern sicherzustellen und damit die Zusammenführung der beiden Welten zu gewährleisten, ist eine leistungsfähige und redundant angelegte Vernetzung mit geringer Latenz erforderlich.

2. Mehr Leistung auf weniger Fläche

Hyperscaler wie Amazon, Google oder Microsoft machen es vor: In ihren Rechenzentren haben diese Cloud-Anbieter die Energiezufuhr zu ihren IT-Racks so gesteigert, dass den Blade- und Microservern bis zu dreieinhalb Mal mehr Leistung zur Verfügung steht. Viele Unternehmen wollen diesem Trend folgen, lässt sich mit solchen High-Density-Racks doch auf derselben Stellfläche ein Vielfaches an Geräten betreiben. Die Virtualisierung trägt zusätzlich zur Leistungsverdichtung bei, weil virtualisierte Systeme die Serverauslastung erhöhen und die Server dadurch mehr Energie benötigen als herkömmliche Systeme. Datacenter-Betreiber müssen die benötigte elektrische Leistung bereitstellen und auch die Notstromversorgung entsprechend ausbauen. Gleichzeitig müssen die Kühlkapazitäten angepasst werden, was unter Umständen neue Kühlkonzepte erfordert.

3. Modulare Bauweise

Immer mehr Unternehmen wollen sich bei der Beschaffung von Rechenzentrumsfläche Manövrierraum bewahren, um später bei Bedarf ausbauen zu können. Daher reservieren sie zunächst mehr Fläche als benötigt. "Build as you grow" lautet deshalb die Devise für die Datacenter-Betreiber: Sie gehen vermehrt dazu über, ihre Räume und die Strom- und Kühlinfrastrukturen modular und ausschliesslich gemäss dem effektiven Kundenbedarf auszubauen. So stellen sie sicher, dass stets genügend Leistungsreserven vorhanden sind, ohne Überkapazitäten aufzubauen.

4. Energieeffizienz

Energieeffizienz ist in den letzten Jahren von der Kür zur Pflicht für jeden Datacenter-Betreiber geworden: Die Leistung soll in erster Linie für den Betrieb der Kundensysteme eingesetzt werden und nicht für den Betrieb des Rechenzentrums. Verbrauchte ein durchschnittliches Rechenzentrum 2009 für alle seine Anlagen noch gleich viel Energie wie die Kundengeräte selbst, liegt dieser Wert bei modernen Neubauten bei 15 bis 19 Prozent – dank moderner und innovativer Kühlkonzepte. Weitere Einsparpotenziale versprechen die Optimierung der Luftkühlung durch die physische Anordnung der Kundeninstallationen sowie die Anhebung der Betriebstemperaturen im Rack.

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