Intels Chip-Engpass schlägt auf PC-Verkäufe
In diesem Jahr hat Intel zu wenig Prozessoren hergestellt. Dabei wuchs die Nachfrage kontinuierlich. Intel muss nun schnell aufholen.
Was PC-Verkäufer im dritten Quartal nur als kleinen Mangel wahrnahmen, hat sich mittlerweile verschlimmert. Mangels neuer Intel-Prozessoren und Chipsätze sollen die Verkäufe in der PC-Industrie im vierten Quartal deutlich zurückgehen, erwarten Analysten der US-Bank JPMorgan Chase. Intel stelle aktuell nicht genügend Prozessoren her, um der wachsenden Nachfrage zu entsprechen.
Diese Verzögerung in der Herstellung habe Auswirkungen auf die Verkäufe von Notebook- und Desktop-PCs. Davon betroffen seien vor allem kommerzielle und High-End-Geräte für Konsumenten, weil ein Ersatz mit AMD-Chips oder älteren Intel-Generationen sich schwierig gestalte.
Der Analyst Gokul Hariharan vermutet sogar, dass Intel 14-Nanometer-Chips als 10-Nanometer-Version herstellen wird, um der Nachfrage gerecht zu werden. Intel habe den Start der neuen Herstellungstechnologie auf 2019 verlegt. Allerdings gebe es eine weltweite Zunahme an PC-Lieferungen seit letztem Jahr, schrieb IDC im zweiten Quartal.
Gelegenheit für AMD
Hariharan spekuliert auf einen Vorteil für Intels Hauptkonkurrent, AMD. Letzterer will im nächsten Jahr 7-Nanometer-Chips auf den Markt bringen. Der Analyst sieht eine zunehmende Verbreitung von AMD-Chips im kommenden PC-Verkaufszyklus.
Die Intel-Aktien sind letzten Donnerstag um 1,3 Prozent gefallen, während die Anteile von AMD in der gleichen Periode um 200 Prozent an Wert zulegten. Entgegen dem Bericht von JPMorgan sagte Intel laut "CNBC", man würde der Nachfrage noch zeitig gerecht werden.
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