Bundesrat schmiedet ICT-Masterplan
Der Bericht zum Stand der ICT-Strategie des Bundes bis Ende 2019 liegt vor. Die Verwaltung erreichte in den vergangenen Monaten einige Meilensteine. Manche Ziele kann sie in diesem Jahr aber nicht mehr verwirklichen.
Der Bundesrat hat sich über den Umsetzungsstand der IKT-Strategie 2016-2019 informieren lassen. Im vergangenen Jahr seien wichtige Meilensteine erreicht worden, heisst es in einer Mitteilung.
Die "IKT-Sourcing-Strategie des Bundes" regle etwa das interne und externe Sourcing. Die Strategie "ERP-IKT 2023" definiere die Grundzüge der bis 2025 notwendigen Migration der SAP-ERP-Plattformen des Bundes. Und die Strategie "Netzwerke des Bundes" diene als Grundlage für die Weiterentwicklung der Netzwerkinfrastrukturen der Bundesverwaltung.
Weiter habe der Bundesrat zur Unterstützung der digitalen Transformation der Bundesverwaltung die Strategie für den Ausbau der gemeinsamen Stammdatenverwaltung des Bundes gutgeheissen. Trotz dieser Fortschritte zeichne sich ab, dass bis Ende 2019 nicht alle Ziele der vierjährigen Strategieperiode erreicht werden können. Noch nicht wie geplant vorangetrieben seien beispielsweise die Arbeiten zum IKT-Architekturmanagement Bund sowie die integrale IKT-Planung.
Der Bundesrat verabschiedete laut Mitteilung den IKT-Masterplan 2019 (Download als PDF). Dieser sehe für das letzte Umsetzungsjahr keine neuen Meilensteine mehr vor. Der diesjährige Fokus liege einerseits bei den noch verbleibenden acht Meilensteinen sowie bei der Erneuerung der "IKT-Strategie des Bundes" für die Jahre 2020–2023.
Zwei IKT-Schlüsselprojekte des Bundes hätten ihre Ziele "grossmehrheitlich erreicht" und seien per Ende 2018 abgeschlossen worden: "FISCAL-IT" für den Aufbau einer modernen IT-Landschaft bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung sowie "DM2010" für den Aufbau des Informationssystems Verkehrszulassungen im Bundesamt für Strassen.
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