Huawei: US-Embargo lässt Smartphone-Verkäufe einbrechen
Der Anteil von Huawei im deutschen Smartphone-Markt ist auf rund 6 Prozent eingebrochen. Durch die ungewisse Zukunft sinken die Verkäufe bei Privatkunden aber vor allem auch bei Geschäftskunden.
Smartphone-Hersteller Huawei kommt beim US/Chinesischen Handelskrieg gehörig unter die Räder. Geschäftskunden meiden die Geräte inzwischen fast komplett – bei den Privatkunden schaut's (noch) ein bisschen besser aus.
Unter Berufung auf mehrere Quellen liefert das deutsche Tech-Portal Winfuture nun erste, für Huawei wenig erfreuliche Zahlen. Demnach soll der Marktanteil von Huawei in Deutschland nur mehr rund sechs Prozent betragen – Anfang Mai machten Huaweis Smartphones noch 26 Prozent sämtlicher Neuanschaffungen aus. Als Quelle dafür gibt Winfuture einen Insider aus der (deutschen) Mobilfunkbranche an, dem bereits die – noch nicht veröffentlichen – GfK-Zahlen vorliegen. Winfuture weist ausserdem darauf hin, dass die GfK-Zahlen zwar sehr aussagekräftig seien, jedoch starken Schwankungen unterliegen würden.
Minus 50 Prozent
Geschäftskunden meiden Huawei inzwischen fast vollständig, was insofern verständlich ist, da man mit den Smartphones gleichzeitig auch langfristige Servicepakete abschliesst - und hier ist eine ungewisse Zukunft nicht besonders hilfreich.
Bei den privaten Kunden läuft's zwar ein bisschen besser, rosig sind aber auch diese Zahlen nicht. Seit Beginn der Huawei-Krise hätten sich die Absatzzahlen bei Saturn und Media Markt halbiert, schreibt das Tech-Portal. Das betreffe auch die Tochtermarke Honor.
Huawei wollte die Berichte nicht im Detail kommentieren, räumte aber in einem kurzem Statement ein, dass der Verkauf "logischerweise" etwas stocke.
Dieser Artikel erschien zuerst am 12. Juni 2019 auf elektrojournal.at.
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