Bundesrat macht erste Schritte zur Mehrfachnutzung von Daten
Der Bundesrat will die Datenbewirtschaftung der öffentlichen Hand effizienter machen. In Zukunft sollen Unternehmen und Privatpersonen den Behörden bestimmte Angaben nur noch einmal melden müssen. Jetzt wurden entsprechende Pilotprojekte in die Wege geleitet.
Personen und Unternehmen sollen den Behörden bestimmte Angaben nur noch einmal melden müssen. Laut einer Mitteilung der Bundesverwaltung will der Bundesrat die Mehrfachnutzung von Daten fördern. Dies entlaste nicht nur Unternehmen, sondern mache die Datenbewirtschaftung auch für die öffentliche Hand einfacher und effizienter.
Das so genannte "Once-Only"-Prinzip soll schrittweise umgesetzt werden. Vorerst hat der Bundesrat beim Bundesamt für Statistik vier Pilotprojekte in die Wege geleitet, anhand derer er neue Erfahrungen sammeln will. Gerade im System der öffentlichen Statistik komme es immer wieder zu Mehrfacherhebungen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die Projekte betreffen die Schweizer Berufsnomenklatur, die stationäre Gesundheitsversorgung sowie die Lohnstatistiken. Zur weiteren Umsetzung des gesamten Vorhabens beauftragte der Bundesrat das Eidgenössische Departement des Innern. Dieses soll insbesondere die Standardisierung und Harmonisierung der Daten der Bundesverwaltung vorantreiben.
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