Apple will smart ins Brillengeschäft einsteigen
Ein internes Meeting bringt konkrete Informationen über zwei Smart-Brillen von Apple ans Licht. Das Unternehmen will damit in einem Jahrzehnt das iPhone ablösen.
Die weltweiten Verkäufe von Smartphones stagnieren seit einiger Zeit. Grund genug also für Apple, den Blick nach vorne zu richten. Was wird das "next big thing"? Laut einem internen Meeting, dessen Informationen zum amerikanischen Tech-Portal "The Information" gelangten, ist es eine Smart-Brille. Zusätzlich sei auch eine Augmented-Reality-Brille in der Entwicklung.
Diese Entwicklung ist aber nicht neu. Bereits im Juli 2019 wurden diverse Patenteinträge für Mixed-Reality-Headsets und "Head-mounted Displays" zur öffentlichen Einsicht freigegeben. Und 2017 berichtete "Heise" von einem Projekt mit dem Codenamen T288, das 2020 in den Verkauf gehen sollte. Damals schien aber schon klar, dass dieser Zeitplan sehr aggressiv sei und wahrscheinlich noch korrigiert werde.
Nun sind mehr Informationen zu den geplanten Brillen verfügbar. 2022 plane Apple, eine Augmented-Reality-Brille auf den Markt zu bringen. Sie soll über Sensoren das Umfeld, die Position im Raum und den Nutzer selbst erfassen, um beispielsweise den Gesichtsausdruck oder Augenbewegungen zu erkennen. 2023 soll zusätzlich eine "schlankere und elegantere" Smart-Brille veröffentlicht werden. Die nötige Prozessorarbeit könnte dabei ein "externes Gerät" übernehmen. Ein ähnliches Konzept verfolgten die ersten Apple Watches, die stark von einem mitgeführtem iPhone abhängig waren.
Die Entwicklung dieser Brillen ist laut Heise ein "offenes Geheimnis". 2018 übernahm Apple eine Spezialfirma für Smart Glasses. Das von Holografie-Forschern geführte Unternehmen spezialisierte sich auf dünne, transparente Brillengläser mit Vollfarbdarstellung.
Laut Apple-Führungskräften sollen die Brillen das iPhone "in rund einem Jahrzehnt" ersetzen, schreibt das Tech-Portal. 2018 hatte Intel eine smarte Brille angekündigt, diese aber nach kurzer Zeit verworfen.
Update: OpenAIs ausser Kontrolle geratene KI-Agenten ziehen weitere Kreise
Schweizer Microsoft-Kunden geraten vergleichsweise häufig ins Visier von Cyberkriminellen
BACS sensibilisiert für Risiken von zu viel Offenheit im Netz
Google lanciert KI-Modell für komplexe Aufgaben und Cyberabwehr
Cyberkriminelle ködern mit vergünstigten Freizeitpark-Tickets
Sunrise steigt ins Geschäft mit Smartbrillen ein
Waschbär auf Schneeflockenfang
Update: Auch Nationalrat gibt grünes Licht für Digitalisierungsartikel in der Verfassung
Datenschutz und Kosten verlagern KI-Rechenleistung auf Endgeräte