Salesforce hat keinen Co-Chef mehr
Keith Block ist nicht mehr Co-CEO von Salesforce. Gründer Marc Benioff führt die Geschäfte des Unternehmens fortan alleine. Ganz aus Salesforce ausscheiden werde Block jedoch noch nicht.
Der CRM-Hersteller Salesforce hat ab sofort nur noch einen Chef. In einer Mitteilung vermeldet das Unternehmen, dass Co-CEO Keith Block von seinem Posten zurückgetreten sei. Gemeinsam mit Marc Benioff hatte Block das Unternehmen seit August 2018 geführt. Block war 2013 zu Salesforce gestossen, schreibt "CNBC".
Ab 2016 war Block "Operating Chief". Die Ernennung zum Co-CEO zwei Jahre später sei vor allem eine Formalisierung der Dynamik der Beziehung zwischen ihm und Marc Benioff gewesen, sagte er in einem früheren Interview mit dem Newsportal.
In der Mitteilung schlagen sowohl Benioff als auch Block freundschaftliche Töne an: "Nach einer fantastischen Zeit bin ich bereit für mein nächstes Kapitel und werde dem Unternehmen als Berater nahe bleiben. Es war grossartig, Seite an Seite mit Marc zu sein, und ich bin für immer dankbar für unsere Freundschaft und stolz auf den Weg, den das Unternehmen eingeschlagen hat", wird Block zitiert. Laut Salesforce werde er während mindestens eines Jahres als Berater in der Firma bleiben.
Marc Benioff, der Salesforce 1999 gegründet hatte, bezeichnete sich anlässlich einer Investorenkonferenz als Blocks grössten Unterstützer: "Ich bin sein enger Freund. Ich bin hier, um ihm auf seiner Reise zu helfen, und während er diese neue Reise beginnt, sind wir alle bei dir, Keith, und wir sind alle ganz gespannt für dich", zitiert ihn CNBC.
Welche Neuerungen Salesforce an seiner letzten Konferenz präsentierte, lesen Sie hier.
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