Quantenverschlüsselung

Genfer Energieversorger SIG setzt auf Quantenkryptographie

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Der Genfer Energieversorger SIG hat eine Quantensicherheitslösung zum Schutz der Datenübertragungen zwischen seinen Rechenzentren eingeführt. SIG verwendete die "Quantum Key Distribution"-Technologie der Genfer Firma ID Quantique.

Der Hauptsitz der Services Industriels de Genève. (Source: SIG)
Der Hauptsitz der Services Industriels de Genève. (Source: SIG)

Die Services Industriels de Genève (SIG) übernimmt eine Vorreiterrolle, indem es sich bereits heute mithilfe von Quantenkryptographie vor Angriffen schützt. In Zusammenarbeit mit dem Genfer Unternehmen ID Quantique und ADVA hat SIG eine Sicherheitslösung auf Quantenebene zwischen seinen Rechenzentren eingeführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Verschlüsselung basiert auf der "Quantum Key Distribution (QKD)"-Technologie von ID Quantique. Die Lösung zur Sicherung der Übertragung sensibler Daten ist Teil eines dreijährigen europäischen Forschungsprojekts mit dem Namen OPENQKD (Open Quantum Key Distribution). Dadurch wurde eine Quantenverschlüsselung zwischen den beiden Hauptrechenzentren des SID eingeführt.

Die QKD-Technologie nutzte ein Prinzip der Quantenphysik welches besagt, dass bereits die Beobachtung Quanteninformation zerstöre, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Technologie sichert die Übertragung von Daten über ein Glasfasernetz durch den Austausch von Quantenschlüsseln.

Im Rahmen des Projekts ist der deutsche Anbieter ADVA für den optischen Hochgeschwindigkeitstransport verantwortlich. "Wir arbeiten seit vielen Jahren mit ADVA zusammen. Durch die Kombination einer optischen Verschlüsselungslösung mit der Verteilung von Quantenschlüsseln bieten wir das höchste Sicherheitsniveau, das heute für den Datentransfer verfügbar ist", sagt Grégoire Ribordy, CEO und Gründer von ID Quantique.

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