TSMC von Gaskontamination betroffen
Eine Produktionsstätte von TSMC hat eine Gas-Kontamination vermeldet. Laut dem taiwanesischen Chiphersteller hat dies jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Betrieb.
In einem wichtigen Werk von TSMC für die Herstellung von Apple-Prozessoren sind verunreinigte Gase aufgetreten. Das betreffende Gas werde für die Chipherstellung verwendet, teilt "Nikkei Asia" mit. Zurzeit erwarte TSMC keine wesentlichen Auswirkungen auf den Betrieb.
Das betroffene Werk heisse "Fab 18" und sei eine der fortschrittlichsten Fabriken des Chipherstellers. Fab 18 ist hauptsächlich für die Produktion von Apple-Prozessoren der A- und M-Serie zuständig, wie "Macerkopf" schreibt. TSMC hat indes noch nicht bestätigt, ob es sich beim betroffenen Werk tatsächlich um Fab 18 handle.
"Einige TSMC-Produktionslinien im South Taiwan Science Park haben bestimmte Gase von Lieferanten erhalten, die vermutlich verunreinigt sind. Diese wurden schnell durch andere Gaslieferungen ersetzt", teilte das Unternehmen gegenüber Nikkei Asia mit und fügte hinzu, dass die Verunreinigung am Donnerstagabend entdeckt wurde. Das Unternehmen habe strenge Folgemassnahmen eingeleitet, um Einbussen bezüglich der Produktqualität vorzubeugen.
Die Kontamination kommt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, wie Nikkei Asia schreibt. Denn Apple wolle Ende August mit der Endmontage der neuesten iPhones und neuen Macs beginnen.
Im Mai 2021 vermeldete TSMC einen Durchbruch bei der Chipherstellung. Künftige Computer-Chips sollen eine Strukturbreite von 1 Nanometer und kleiner erreichen können. Wieso das aber noch Zukunftsmusik ist, erfahren Sie hier.
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