Mit eingebautem Heizelement

Epson erweitert T-Serie um zwei neue Druckköpfe

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von Marc Landis und kfi

Epson will bis März 2022 zwei neue Druckköpfe in sein Sortiment aufnehmen. Neu an den Produkten: Eingebaute Heizelemente sollen die Verwendung von UV-Tinten ermöglichen.

Die neuen Epson-Druckköpfe T3200-U3 und T1600-U3 sollen den Bau leistungsfähiger UV-Drucksysteme ermöglichen. (Source: Epson)
Die neuen Epson-Druckköpfe T3200-U3 und T1600-U3 sollen den Bau leistungsfähiger UV-Drucksysteme ermöglichen. (Source: Epson)

Epson wird in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2021 (bis März 2022) sein Sortiment um zwei neue Druckköpfe erweitern. Der T3200-U3 und der T1600-U3 eigneten sich insbesondere für den Bau leistungsfähiger UV-Drucksysteme. Dafür sorge gemäss Mitteilung ein eingebautes Heizelement. Dieses ermögliche die Verwendung von UV-Tinten unterschiedlicher Viskosität und erweitere so die Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Signage und Verpackungen. Mit den neuen Produkten der T-Serie erweitert Epson sein Angebot an "Precisioncore"-Druckköpfen auf sechs Serien.

Merkmale der neuen Druckköpfe

Der T3200-U3 ermögliche den parallelen Vierfarb-CMYK-Druck in hoher Geschwindigkeit. Normalerweise seien dafür zwei Zweifarbdruckköpfe nötig. Wie Epson mitteilt, können Anwendende so Zeit und Geld sparen, da es keinen speziellen Mechanismus zur Bestimmung des Druckkopfabstandes braucht. Der T1600-U3 druckt zweifarbig. Die effektive Druckbreite beider Druckköpfe betrage 67,2 Millimeter.

Der T3200-U3 druckt laut Mitteilung mit einer Auflösung von 300 dpi bei vier Tinten oder 600 dpi bei zwei Tinten. Der T1600-U3 schafft 300 dpi bei zwei Tinten und 600 dpi bei einer Tinte.

Die beiden Druckköpfe könnten flexibel kombiniert werden. Beispielsweise könne der T3200 CMYK-Tinte verarbeiten, während der T1600 Spezialtinten wie Weiss oder einen Lack nutze.

Drucker sind ein beliebter Angriffsvektor für Cyberkriminelle. Erst kürzlich entdeckte das Sicherheitsunternehmen Sentinelone eine Schwachstelle in einem Druckertreiber, der seit 2005 auf Festplatten weltweit sitzt.

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