Budget-Macbook für 579 Franken

Apple greift mit dem Macbook Neo im Einsteigersegment an

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von Joël Orizet und NetzKI Bot und vgr

Mit dem Macbook Neo zielt Apple auf ein Kundensegment, das der Konzern bisher vernachlässigte: den Einsteigermarkt. Das neue 13-Zoll-Notebook mit A18-Pro-Chip soll für 579 Franken eine Alternative zu günstigen Windows-Laptops und Chromebooks bieten.

Das neue Apple Macbook Neo in Gelb-Grün respektive Zitrus. (Source: zVg)
Das neue Apple Macbook Neo in Gelb-Grün respektive Zitrus. (Source: zVg)

Apple steigt mit einem neuen Produkt in den hart umkämpften Markt für preisgünstige Laptops ein. Mit dem Macbook Neo zielt der Hersteller auf eine Käuferschaft, die bisher vor allem zu günstigen Windows-Geräten oder Chromebooks gegriffen hat.

Als Antrieb dient der hauseigene A18-Pro-Chip. Damit setzt Apple erstmals auf einen Prozessor aus seiner A-Serie, die sonst in iPhones zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu den M-Chips der Macbook-Air- und Pro-Modelle, die für höhere und langanhaltende Rechenleistung konzipiert sind, ist der A-Prozessor auf Effizienz und mobile Anwendungsfälle optimiert. 

Dessen Leistung soll für alltägliche Anwendungen, leichte Fotobearbeitung sowie KI-Funktionen ausreichen. Apple behauptet, das Gerät sei bei KI-Workloads bis zu dreimal schneller als ein vergleichbarer PC mit aktuellem Intel Core Ultra 5 Chip. Das lüfterlose Design sorgt für einen lautlosen Betrieb, die Batterielaufzeit beziffert Apple auf bis zu 16 Stunden.

Frontansicht eines rosa MacBook Neo, dessen Bildschirm mehrere Apps zeigt: links Grafiken zu Chemie, mittig ein Arbeitsblatt und rechts ein ChatGPT-Fenster, das ein Bild einer Grapefruit generiert hat. Unten ist das macOS-Dock sichtbar.

Der A18-Pro-Chip im Macbook Neo soll genügend Leistung für Multitasking und KI-Anwendungen bieten. (Source: zVg)

Solide Ausstattung und neuer Preispunkt

Das Notebook steckt in einem 1,23 Kilogramm schweren Aluminiumgehäuse. Im Zentrum steht ein 13-Zoll Liquid Retina Display, das eine Auflösung von 2408 x 1506 Pixeln und eine vom Hersteller angegebene Helligkeit von 500 Nits bietet. Eine Antireflex-Beschichtung soll die Lesbarkeit verbessern. 

Zur weiteren Ausstattung gehören eine 1080p-Webcam, zwei Mikrofone sowie Lautsprecher mit Unterstützung für 3D-Audio und Dolby Atmos. Für die Eingabe verbaut Apple das bekannte Magic Keyboard und ein grosses Multi-Touch-Trackpad; optional ist ein Modell mit Touch-ID erhältlich. 

An Anschlüssen stehen zwei USB-C-Ports und eine Kopfhörerbuchse bereit. Drahtlos kommuniziert das Gerät via Wi-Fi 6E und Bluetooth 6. Als Betriebssystem ist MacOS Tahoe vorinstalliert, das neue KI-Funktionen integriert und eine enge Verzahnung mit dem iPhone ermöglichen soll. 

Vier aufgeklappte MacBook-Neo-Laptops stehen fächerförmig aufgereiht vor weissem Hintergrund. Von links nach rechts sind die Farben Silber, ein helles Rosa, ein Gelb-Grün und ein dunkles Blau zu sehen. Die Tastaturen sind jeweils farblich passend zum Gehäuse gestaltet.

Apples neues Einstiegs-Notebook, das Macbook Neo, ist in vier Farben erhältlich. (Source: zVg)

Das Macbook Neo lässt sich bereits vorbestellen; die Auslieferungen beginnen am 11. März. Der Einstiegspreis liegt bei 579 Franken, für den Bildungsbereich bei 479 Franken - zu diesem Preis gibt es allerdings nur 256 GB an SSD-Speicher und kein Touch-ID. Wer sich per Fingerabdruck am neuen Macbook anmelden möchte, muss zur Variante mit 512 Gigabyte Speicher greifen, die ab 679 Franken erhältlich ist.

Zur Wahl steht das Gerät in vier Farben: Abgesehen von einem klassischen Silber gibt es ein helles Rosa, ein dunkles Blau (Indigo) sowie einen Gelb-Grün-Ton (Zitrus).


Apropos Macbooks: Anfangs März 2026 präsentierte Apple neue Pro- und Air-Modelle mit M5-Chips - mehr dazu lesen Sie hier

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