Appenzeller entwickeln neues Notsystem für Stromausfälle
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat ein neuartiges Notsystem für flächendeckende Stromausfälle vorgestellt. Das sogenannte "Rote Telefon" soll auch bei grossflächigen Stromausfällen funktionieren.
In Appenzell Ausserrhoden wurde ein neues Notsystem entwickelt. Das "Rote Telefon" soll auch bei einem flächendeckenden Stromausfall funktionieren. Vergangene Woche haben alle Gemeindeverwaltungen des Kantons nach Feierabend den Strom ausgeschaltet, um einen Strommangel zu simulieren, wie der Kanton mitteilt.
Strom und Notbeleuchtung
Bei einem grossfläschigen Stromausfall, würden alle Netze für Mobil- und Festnetztelefone ausfallen. Somit wären beispielsweise keine Notrufe mehr möglich. Um dies zu vermeiden und trotz Ausfall weiterhin kommunizieren zu können, verfüge jedes Gemeindehaus über ein Notstrom-Equipment.
Die Ausrüstung beinhalte einen mit Benzin betriebenen Notstromgenerator sowie ein Sicherheitsfunkgerät. Des Weiteren wird ein rot markiertes Not-Telefon verwendet, das mit einem speziell aufgesetzten Laptop und Drucker ausgestattet ist, heisst es seitens der Gemeinde. Die genannten Geräte werden zudem an rot gekennzeichnete Steckdosen angeschlossen. Diese erhalten ihren Strom zuerst über eine Batterie und anschliessend über ein ausserhalb des Gebäudes aufgestelltes Aggregat. So sollen Telefon- und Datenverbindungen erhalten bleiben. Appenzell Ausserrhoden wolle das System von nun an einmal jährlich testen.
Lesen Sie ausserdem: Im Tessin zog eine Neuheit internationales Interesse auf sich. Mit einer "Superbatterie" wird Strom gespart, da ein energiespeichernder Turm überschüssige Energie speichert und wieder freigeben kann. Mehr dazu erfahren Sie hier.
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