Kanton Zug setzt auf Microsoft Teams
Die Verwaltung des Kantons Zug will Microsoft Teams nutzen. Die Einführung soll 2024 zum Abschluss kommen. Kostenpunkt: 4,3 Millionen Franken.
Der Kanton Zug wechselt den Kommunikationsdienst. Das muss er auch, denn bis dato nutzt die kantonale Verwaltung "Skype for Business", gehostet im Rechenzentrum des Kantons. Microsoft kündigte allerdings das Ende des Dienstes bereits im vergangenen Juli an. Nun will der Regierungsrat des Kantons Zug auf die Cloud-Lösung Microsoft Teams wechseln. Der Wechsel sei ein Schlüsselprojekt und schaffe die Voraussetzung für einen Kulturwandel in der Zusammenarbeit, teilt die Finanzdirektion des Kantons Zug mit.
Die Einführung soll 2024 zum Abschluss kommen. Die Kosten für das Projekt veranschlagt der Kanton auf rund 4,3 Millionen Franken.
Nicht alles in die Cloud
"Der Regierungsrat ist sich bewusst, dass in Zukunft kein Weg an der Cloud vorbeiführt", sagt Finanzdirektor Heinz Tännler und ergänzt: "Um die Risiken zu minimieren, sollen die einzelnen Funktionsbereiche etappiert eingesetzt werden." Man werde dem erhöhten Schutzbedarf von Daten in der Cloud Rechnung tragen und dementsprechend in jeder Etappe Konzepte für die Festlegung von technischen und organisatorischen Massnahmen für die Informationssicherheit und den Datenschutz erarbeiten.

Heinz Tännler, Regierungsrat und Finanzdirektor des Kantons Zug. (Source: heinz-taennler.ch)
"Wir setzen alles daran, die Daten zu schützen und den Missbrauch zu verhindern", sagt Tännler. Die allermeisten Daten verblieben in Anwendungen, die der Kanton auch in Zukunft selber betreibe. Zu diesem Zweck habe der Regierungsrat kürzlich entschieden, ein neues, vollständig redundantes zweites Rechenzentrum zu beziehen. "Von einer umfassenden Datenspeicherung in Cloud-Diensten kann also nicht die Rede sein", merkt Tännler an.
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