Google Maps zeigt jetzt barrierefreie Orte an
Google Maps lanciert eine neue Funktion für Rollstuhlfahrerinnen. Neu zeigen Restaurants, Geschäfte und andere Orte an, wenn sie einen barrierefreien Zugang haben. Auch barrierefreie Sitzplätze, Toiletten oder Parkplätze soll die Funktion anzeigen.
Google Maps zeigt ab sofort Informationen zur Barrierefreiheit an. Restaurants, Hotels oder Geschäfte in der Karten-App sollen künftig darüber Auskunft geben, ob sie einen barrierefreien Zugang haben, wie Google mitteilt. Sollte dies der Fall sein, ist ein Rollstuhl-Symbol neben dem Unternehmensprofil der jeweiligen Einrichtung zu sehen. Falls nicht, werde auch das angezeigt. Zudem könne man Maps entnehmen, ob es am Zielort barrierefreie Sitzplätze, Toiletten oder Parkplätze gibt.
Neben Rollstuhlfahrern sei die neue Funktion auch für Menschen relevant, die Schwierigkeiten haben, Treppen zu benutzen, oder aber oft mit dem Kinderwagen unterwegs sind. Die Änderung betreffe über 40 Millionen Orte weltweit. Google habe sie mit Hilfe von mehr als 120 Millionen Local Guides, der Maps-Community und Geschäftsinhaberinnen entwickelt.
Gänzlich neu ist die Funktion nicht. Personen in Australien, Japan, den USA und dem Vereinigten Königreich steht sie bereits seit 2020 zur Verfügung - jetzt also auch im Rest der Welt. Im folgenden Video erklärte Google damals die Funktionsweise des Tools.
Barrierefreie Websites sind noch längst nicht so verbreitet, wie sie es sein sollten. Andreas Uebelbacher von der Stiftung "Zugang für alle" spricht im Interview über die dringendsten Probleme bezüglich Accessibility im Web - hier können Sie das ganze Gespräch nachlesen.
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
Basel-Stadt führt digitale Baubewilligung ein
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Warum Zoom-Meetings auch im 24. Jahrhundert noch doof sind
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Die FHNW sagt, wie viel KI die Cyberabwehr braucht
Sophos peppt sein Partnerportal auf
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups