KI hält Einzug in die Geschäftsverwaltung des Bundes
Einfacher, dezentral und KI-optimiert – der Bund erneuert seine Geschäftsverwaltung. Die entsprechende Strategie genehmigte der Bundeskanzler am 8. Januar 2025.
Die Schweizerische Bundesverwaltung frischt die Strategie zur digitalen Geschäftsverwaltung auf. Wie der Bund mitteilt, genehmigte der Bundeskanzler die neue sogenannte "Gever-Strategie" am 8. Januar 2025.
Ein Ziel der neuen Strategie ist es, Verwaltungsprozesse mithilfe fortschrittlicher Tools zu vereinfachen. Die Strategie stützt sich insbesondere auf die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) mit dem erklärten Ziel, sich wiederholende und komplexe Aufgaben zu automatisieren. Konkret soll KI etwa Beziehungen zwischen Informationen erkennen und diese automatisch mit bestimmten Fällen und Fristen verknüpfen, wie den veröffentlichten Dokumenten zu entnehmen ist.
Doch die geplante KI-Nutzung ist nicht die einzige Neuerung. So plant der Bund auch, ein dezentrales System mit speziellen Archivierungswerkzeugen aufzubauen. Es soll die Suche nach autorisierten Informationen, ihre Nutzung für das Wissensmanagement und die Erstellung neuer Inhalte erleichtern.
Umgesetzt werden soll die Strategie agil. Der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (DTI) führe jährlich ein strategisches Controlling durch, heisst es in der Dokumentation. Bei Bedarf könne so die Teilstrategie selbst und insbesondere die Instrumente für deren Umsetzung rasch angepasst werden.
Ende 2024 verabschiedete der Bundesrat die Strategie Digitale Schweiz für das Jahr 2025. Im Fokus stehen drei Themen: künstliche Intelligenz, Informations- und Cybersicherheit sowie Open Source, wie Sie hier lesen können.
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