Schweizer Tech-Industrie verzeichnet Umsatzrückgang
Die Schweizer Technologie-Industrie verzeichnet im Jahr 2024 einen Umsatzrückgang von 4,6 Prozent. Laut dem Branchenverband Swissmem gingen insbesondere die Exporte zurück, während mehr Unternehmen Kurzarbeit anmeldeten.
Swissmem zieht eine düstere Bilanz für das Geschäftsjahr 2024. Wie der Dachverband der Schweizer Maschinen- und Industrietechnologieindustrie mitteilt, ging der Umsatz der Schweizer Technologieindustrie im Vergleich zum Jahr 2023 um 4,6 Prozent zurück.
Im Verlauf des Jahres sei zudem die Kurzarbeit stark angestiegen, was wiederum auf eine geringere Auslastung der Unternehmen in diesem Sektor hindeute. Die Zahl der Mitarbeiter belief sich im vierten Quartal 2024 auf 329'000, was einem Rückgang von 5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal entspricht.
Zukunftssorgen
Die Auftragseingänge stagnierten, während die Warenexporte der Technologieindustrie insgesamt weiter zurückgingen und gegenüber 2023 einen Rückgang um 3,1 Prozent verzeichneten. Einzige Ausnahme war die Elektrotechnik- und Elektronikbranche, deren Exporte mit einem Plus von 1,3 Prozent leicht anstiegen.
Swissmem führt die schwache Konjunktur auf ein weltweit ungünstiges Investitionsklima zurück. Die weitere Entwicklung der Branche werde davon abhängen, wie sich die zunehmenden Handelsspannungen auf die Schweiz auswirken, schreibt der Verband. "Allgemeine Zölle der USA gegenüber der Schweiz und der EU hätten dramatische Folgen", warnte der Verband.
Die Schweizer Tech-Industrie steht in einem harten Wettbewerb. In den letzten Jahren haben Automatisierungslösungen laufend an Bedeutung gewonnen. Es zeichnet sich ab, dass der Einsatz von KI zu einem Innovationssprung führen wird. Mehr dazu lesen Sie im Fachbeitrag von Swissmem.
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