Amazon muss Rekordbusse blechen
Das luxemburgische Verwaltungsgericht hat sein Urteil gefällt: Amazon soll für eine Datenschutzverletzung 746 Millionen Euro Strafe zahlen.
Amazon muss eine Busse in Höhe von 746 Millionen Euro zahlen. Das hat das Verwaltungsgericht Luxemburgs in einem Urteil am 18.März beschlossen, wie "Heise" berichtet. Damit bestätigt das Gericht einen Entscheid der nationalen Datenschutzbehörde von 2021, welchen Amazon wohl vergeblich angefochten hat.
Damals erteilte die CNPD (Commission nationale pour la protection des données) dem US-Konzern die bis dato höchste Busse der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die luxemburgische Datenschutzbehörde fand heraus, dass Amazon Nutzerdaten für gezielte Werbung missbraucht, um sich einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Nun stellen die Richter gemäss "Heise" fest, dass das Unternehmen auch gegen Transparenz- und Informationspflichten sowie Betroffenenrechte verstösst. Amazon empfinde die Strafe als unverhältnismässig und prüfe weitere rechtliche Schritte. Der Fall könne noch bis vor den obersten Gerichtshof Luxemburgs gelangen, so "Heise".
Als die Busse 2021 verhängt wurde, war es die höchste individuelle DSGVO-Geldstrafe. Doch die Rekordsumme wurde 2023 von der irischen Datenschutzkommission überboten. Nach ihrem Beschluss muss Meta 1,2 Milliarden Euro Strafe zahlen. Lesen Sie hier die Details.
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